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Stadt prüft Verbesserungen um Velostation St. Gallen

Glassplitter, unheimliche Nachbarschaft, zu weit weg: Der Standort der provisorischen Velostation steht in der Kritik. Das Problem könnte wenigstens teilweise gelöst werden.

Seit Anfang Mai steht auf der Nordseite des Bahnhofs die St. Galler Velostation. Obwohl eine begeisterte Velofahrerin, ist die Gossauer Pendlerin Beatrice Pfister gar nicht glücklich damit: «Wenn ich abends spät mein Velo bringen muss, ist es mir oft unheimlich.»

Es sei dunkel, und das Quartier wirke unberechenbar und unsympathisch, so Pfister. Ihr Hauptproblem sei aber die nahe Altglassammelstelle. Unmittelbar hinter der Velostation liegen immer wieder Scherben: «Ich hatte bereits zwei Platten», klagt sie.

Rahel Gerlach von der IG Velo kann Pfisters Unbehagen verstehen. «Mir wäre ein Standort auf der anderen Seite auch lieber. Die Station ist sehr umständlich zu erreichen», sagt Gerlach.

Stadtingenieur Hansjörg Roth kennt die Beschwerden. Ein anderer Standort komme aber nicht in Frage: «Dies ist lediglich ein Provisorium.» Allerdings prüfe die Stadt Verbesserungen betreffend Beleuchtung und Sauberkeit in der Umgebung der Station.

(hus)

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