Aktualisiert 19.08.2009 16:31

SolothurnStadt stellt Hausbesetzern Ultimatum

Das Stadtpräsidium von Solothurn hat jungen Hausbesetzern, die ein autonomes Jugendzentrum verlangen, ein Ultimatum bis zum kommenden Mittwoch gesetzt. Die Stadt will auf eine Strafverfolgung verzichten, wenn die Besetzer der Aufforderung Folge leisten.

Die Stadt sei jedoch nicht zu Gesprächen bereit, so lange die städtische Liegenschaft widerrechtlich besetzt sei, schrieb der Stadtpräsident Kurt Fluri (FDP) in einem Brief an die Besetzer. Die Stadt veröffentlichte das Schreiben am Mittwoch.

Das Haus an der Dornacherstrasse, das früher als Drogenanlaufstelle genutzt wurde, ist seit der Nacht auf Samstag besetzt. Im Brief signalisiert der Stadtpräsident die Bereitschaft, mit den Besetzern über mögliche Wege zu einem autonomen Jugendzentrum zu sprechen.

Das Angebot knüpft die Stadt an das Ultimatum, die Liegenschaft friedlich und ohne Sachbeschädigungen bis Mittwoch, 26. August, 12 Uhr, zu verlassen. (sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.