Aktualisiert 23.01.2015 09:54

Projekt K5

Stadt und Agglo wollen näher zusammenrücken

Luzern, Ebikon, Emmen, Horw und Kriens wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Sie streben mehr Gewicht gegenüber Bund und Kanton an.

Der Gemeindeverband Luzern Pluss will die Kernagglomeration wettbewerbsfähiger machen und den Lebensraum attraktiver gestalten.

Der Gemeindeverband Luzern Pluss will die Kernagglomeration wettbewerbsfähiger machen und den Lebensraum attraktiver gestalten.

Am Freitag haben Luzern, Ebikon, Emmen, Horw und Kriens ein entsprechendes Projekt lanciert. Im Frühjahr 2012 hatten die Stimmbürger in Kriens, Ebikon, Adligenswil und Emmen eine Fusion mit Luzern abgelehnt. Nach dem Scheitern des Projekts Starke Stadtregion hatten Gemeindevertreter erklärt, dass an der engeren Zusammenarbeit kein Weg vorbeiführe.

Mit dem Projekt K5 wollen die Exekutivvertreter der fünf Gemeinden in der Kernagglomeration die Region wettbewerbsfähiger machen und den Lebensraum attraktiver gestalten, wie der Gemeindeverband Luzern Plus am Freitag mitteilte.

Gemeinsames Standortmarketing

Konkret planen der Stadtrat und die Gemeinderäte in den fünf Bereichen Wirtschaft, Verkehr, Finanzen, Sport und im Sozialwesen enger zu kooperieren. Das Projekt soll innerhalb der bestehenden Verwaltungen realisiert werden. Das Budget beträgt 100'000 Franken.

Geplant ist etwa ein gemeinsames Standortmarketing oder eine bessere Koordination bei der Ansiedlung von Unternehmen. Im Sportbereich prüfen die K5-Gemeinden den Bau einer gemeinsamen Sport- und Eventhalle im Grossraum Luzern. Daneben wollen sie den Betrieb des regionalen Eiszentrums langfristig sichern.

Im Sozialwesen ist ausserdem vorgesehen, die Beratungsangebote etwa für Mütter- und Väter, Jugendliche, bei Schulden oder Suchtproblemen teilweise zusammenzulegen respektive zu vereinheitlichen. Auch in Finanzfragen wollen die Gemeinden eine gemeinsame Haltung einnehmen.

(SDA)

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