Aktualisiert 29.09.2009 15:36

Budget 2010

Stadt Uster rechnet mit Defizit

Die Stadt Uster rechnet für 2010 mit einem Aufwandüberschuss von 5,1 Millionen Franken, wie der Stadtrat am Dienstag bekanntgab.Im laufenden Jahr dürfte das Defizit kleiner sein als budgetiert: Statt 3,5 Millionen werde es wohl nur 0,5 Millionen betragen.

Die Hochrechnung für 2009 gibt gegenüber dem Voranschlag positive Abweichungen bei den Steuereinnahmen und beim Steuerkraftausgleich. Es gibt aber auch tiefere Abschreibungen und einen höheren Gewinnanteil der Zürcher Kantonalbank (ZKB).

Zudem werden voraussichtlich die Globalkredite unterschritten. Nicht realisiert werden könnten jedoch die geplanten Buchgewinne durch einen Landverkauf in der Loren, hiess es an der Medienkonferenz.

In der Laufenden Rechnung 2010 steht dem Aufwand von 210 Millionen Franken ein Ertrag von 205 Millionen Franken gegenüber. Allein 5 Millionen Franken betragen ausserordentliche Abschreibungen. Bei der einfachen Staatssteuer wird aufgrund des Bevölkerungswachstums und wegen der Anpassung der Eigenmietwerte mit einer leichten Zunahme gerechnet.

Gleichbleibender Steuerfuss

Der Stadtrat beantragt, den Steuerfuss unverändert bei 95 Prozent zu belassen (ohne Sekundarschulgemeinden). Bei einer einfachen Staatssteuer von 70,5 Millionen Franken ergeben sich somit budgetierte Steuereinnahmen von 67 Millionen Franken.

Als Steuerkraftausgleich erwartet die Stadt 12,3 Millionen Franken (inklusive Sekundarschulgemeinden). Dies sind 0,5 Millionen weniger als in der Hochrechnung 2009.

Die Globalkredite nehmen um 6,5 Millionen auf 95,3 Millionen Franken zu. An die Spitäler und den Zürcher Verkehrsverbund sind höhere Beiträge zu zahlen, zudem nehmen die Kosten im Bildungs- und Sozialbereich zu.

Es werden Nettoinvestitionen von 22,4 Millionen Franken budgetiert. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt bei 41 Prozent.

(sda)

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