Absage: Stadt Winterthur lässt Afro-Pfingsten sterben

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AbsageStadt Winterthur lässt Afro-Pfingsten sterben

Die Afro-Pfingsten finden 2016 definitiv nicht statt. Die Stadt Winterthur will die 700'000 Franken Schulden des Vereins auch nicht übernehmen.

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slw
Mix aus Musik und Multikulti-Markt: Die Afro-Pfingsten in Winterthur gibt es seit 25 Jahren. (12. Juni 2011)

Mix aus Musik und Multikulti-Markt: Die Afro-Pfingsten in Winterthur gibt es seit 25 Jahren. (12. Juni 2011)

Nun ist klar, dass die Afro-Pfingsten im kommenden Jahr nicht stattfinden werden, wie die Stadt Winterthur und der Verein Afro-Pfingsten gemeinsam mitteilten. Bereits vor gut einer Woche hatte der überschuldete Verein geschrieben, die Planung weiterer Festivals sei «nicht sinnvoll».

Die Stadt wolle für die aufgelaufenen Schulden von rund 700'000 Franken keinen Sanierungsbeitrag leisten, heisst es weiter. Dies wurde in einem Gespräch zwischen dem Stadtpräsidenten, der Leiterin des Bereichs Kultur und dem Sanierungsbeauftragten des Vereins festgehalten.

25 Jahre lang Multikulti

Beide Seiten signalisierten jedoch Interesse an einer Fortsetzung des Festivals. Zuerst müsse jedoch die aktuelle finanzielle, strukturelle und rechtliche Situation bereinigt werden, bevor man sich mit der Zukunft des Festivals befasse. Dieses hatte vor 25 Jahren erstmals stattgefunden und sich mit seinem Mix aus Musik und Multikulti-Markt schnell etabliert.

Vor drei Jahren war das finanziell angeschlagene Festival von einer neuen Trägerschaft übernommen worden. Die erhofften Einnahmen blieben jedoch aus, insbesondere weil die Konkurrenz im Konzert- und Eventbereich stets grösser wurden, der Erlös aus dem Ticketverkauf hingegen immer kleiner. (slw/sda)

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