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«Unkonventionelle Lösung» Stadt Zürich plant im Hardturm ein Schulhaus für 18 Klassen

Auf dem Hardturm-Areal soll eine neue Schulanlage für 18 Klassen entstehen. Der Bezug ist für den Sommer 2025 geplant.

von
Monira Djurdjevic
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Die beiden Hochhäuser werden 137 Meter hoch.

Die beiden Hochhäuser werden 137 Meter hoch.

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Im Turm West plant die Stadt Zürich nun eine neue Schulanlage.

Im Turm West plant die Stadt Zürich nun eine neue Schulanlage.

Stadt Zürich
«Da die Stadt Zürich kaum noch über unbebaute Flächen verfügt, sind für den Bau neuer Schulanlagen auch unkonventionelle Lösungen zu berücksichtigen», heisst es in einer Mitteilung am Donnerstag. 

«Da die Stadt Zürich kaum noch über unbebaute Flächen verfügt, sind für den Bau neuer Schulanlagen auch unkonventionelle Lösungen zu berücksichtigen», heisst es in einer Mitteilung am Donnerstag.

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Darum gehts

  • Im Rahmen des Projekts «Ensemble» ist auf dem Hardturm-Areal der Bau eines Fussballstadions, einer Genossenschaftssiedlung und zweier Hochhäuser geplant.

  • Nun soll auch eine neue Schulanlage im Turm West Platz finden.

Für eine neue, im Tagesschulbetrieb geplante Schule Hardturm, sollen in einem der Hochhäuser des Projekts «Ensemble» Räume für sechs Primar- und zwölf Sekundarschulklassen angemietet werden. «Da die Stadt Zürich kaum noch über unbebaute Flächen verfügt, sind für den Bau neuer Schulanlagen auch unkonventionelle Lösungen zu berücksichtigen», heisst es in einer Mitteilung am Donnerstag.

Das erforderliche Raumprogramm für die Unterrichts- und Betreuungsflächen ist im Erdgeschoss sowie in den Obergeschossen 1 bis 5 umsetzbar und die Aussenraumflächen in der Umgebung vom Turm West. Im Mantel des geplanten Fussballstadions werden zwei Sporthallen zur Verfügung stehen. Der Bezug der neuen Schule ist für den Sommer 2025 geplant.

Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler wird gemäss Prognosen der Stadt Zürich bis zum Schuljahr 2027/28 weiterhin stark ansteigen. Mit der Realisierung der Schule Hardturm werde daher ein wichtiger Beitrag zur Deckung des Primar- sowie Sekundarschulraums der Schulkreise Limmattal und Waidberg auch über den Prognosezeitraum hinaus geleistet, heisst es in der Mitteilung weiter.

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