Stadt Zürich schreibt schwarze Zahlen
Aktualisiert

Stadt Zürich schreibt schwarze Zahlen

Die Rechnung 2007 der grössten Schweizer Stadt glänzt: Sie schliesst mit einem Gewinn von 195,3 Millionen Franken ab, das Budget ging noch von einem Plus 46,2 Millionen aus. Das Eigenkapital steigt auf gegen eine Milliarde Franken.

Dem Aufwand von 7,149 Milliarden Franken standen im letzten Jahr Erträge von 7,344 Milliarden gegenüber, wie das Finanzdepartement am Donnerstag mitteilte. Zum unerwartet guten Ergebnis beigetragen haben neben Rekordsteuereinnahmen von 2,36 Milliarden Franken (Vorjahr 2,146 Milliarden) vor allem auch ein Minderaufwand von 232 Millionen Franken.

Rückläufige Fallzahlen in der Sozialhilfe runden das gute Ergebnis ab. Dank des Überschusses und höheren Liegenschaftenwerten steigt Zürichs Finanzpolster auf 962 Millionen Franken (Vorjahr 524 Millionen). Der gute finanzielle Spielraum werde sich mit der Rechnung 2008 nochmals verbessern, auf über eine Milliarde Franken.

Als Risikofaktoren für die nächsten Jahre werden Rückschläge auf dem rekordhohen Steuerertrag genannt. Negativ zu Buche schlagen dürfte vor allem die UBS-Krise: So machte Finanzvorstand Martin Vollenwyder in den letzten Tagen deutlich, dass dies zu bis zu 200 Millionen Franken geringeren Steuereinnahmen bei den juristischen Personen führen könnte. Die hohe Abhängigkeit der Stadt Zürich vom Bankenplatz gilt als Klumpenrisiko. (sda)

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