Spielplätze: Stadt Zug baut, Stadt Luzern spart
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SpielplätzeStadt Zug baut, Stadt Luzern spart

Weil das Geld fehlt, spart die Stadt Luzern bei Spielplätzen. Solche Probleme kennt man in Zug nicht.

von
lin
Lassen Kinderherzen höher schlagen: Spielplätze im Freien.

Lassen Kinderherzen höher schlagen: Spielplätze im Freien.

Die Stadtzuger Kinder dürfen sich freuen: Ab morgen können sie sich auf zwei neuen Spielplätzen mit Rutschbahnen, Schaukeln oder Kletterwand austoben.

«Die Spiel­plätze mussten vollständig ­erneuert werden, weil die Spielgeräte nicht mehr den aktuellen Normen entsprachen und das Spielangebot für die Kinder ungenügend war», erklärt der zuständige Stadtrat und Vorsteher des Baudepartments, André Wicki. Die Stadt Zug lässt sich die Erneuerung von insgesamt elf Spielplätzen über zwei Millionen Franken kosten.

Von solchen Verhältnissen können die Kinder in der Stadt Luzern nur träumen. Wegen des knappen Budgets wird bei Spielplätzen gespart. So werden defekte Spielplatzgeräte abmontiert und nicht mehr ersetzt. Ein Vorstoss, der die Aufhebung dieser Sparmassnahme forderte, hat der Stadtrat letzte Woche abgelehnt.

«Als Mutter kann man das nicht verstehen», meint Carmen Mürner vom Elternforum Maihof. «Es gibt schon jetzt zu wenig Spielplätze. Dabei ist es gerade für Kinder in der Stadt besonders wichtig, dass es genügend Möglichkeiten gibt, um im Freien spielen zu können.» Deshalb sei die Sparmassnahme auch bei den Eltern im Quartier ein Thema

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