Stadt Zug: Stadt Zug will etliche Bäume fällen
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Stadt ZugStadt Zug will etliche Bäume fällen

Die Stadt Zug plant in den nächsten Wochen diverse Bäume aufgrund ihres Alters oder der Standfestigkeit zu fällen. Die meisten der Bäume, werden durch Neue ersetzt.

von
Nadine Wechsler
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In der Stadt Zug laufen derzeit die alljährlichen Pflegemassnahmen in öffentlichen Grünanlagen.

In der Stadt Zug laufen derzeit die alljährlichen Pflegemassnahmen in öffentlichen Grünanlagen.

20min/Martin Messmer
Wie das Baudepartement der Stadt Zug am Donnerstag mitteilte, müssen diverse Bäume gefällt werden. So auch die Pappeln auf dem Spielplatz Fröschenmatt. Sie werden durch einen Nussbaum, einen Ahornbaum und eine Eiche ersetzt.

Wie das Baudepartement der Stadt Zug am Donnerstag mitteilte, müssen diverse Bäume gefällt werden. So auch die Pappeln auf dem Spielplatz Fröschenmatt. Sie werden durch einen Nussbaum, einen Ahornbaum und eine Eiche ersetzt.

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Die Pappel an der Schiffsstation Bahnhof wird ersatzlos gefällt. Die direkt daneben stehende Hängebuche soll sich dadurch besser entfalten können.

Die Pappel an der Schiffsstation Bahnhof wird ersatzlos gefällt. Die direkt daneben stehende Hängebuche soll sich dadurch besser entfalten können.

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Darum gehts

  • In der Stadt Zug müssen etliche Bäume gefällt werden.

  • Die Gründe sind meist das Ende eines Lebenszyklus oder abnehmende Standsicherheit.

  • Fast alle der gefällten Bäume werden wieder durch neue Bäume ersetzt.

Wie das Baudepartement der Stadt Zug am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt, müssen auch in diesem Winter Bäume gefällt werden, die nicht mehr standsicher sind oder deren Lebenszyklus zu Ende geht. Diese alljährlichen Massnahmen erfolgen in erster Linie aus Sicherheitsgründen, teilte die Stadt mit.

Von den Arbeiten betroffen sind beispielsweise Pappeln auf dem Spielplatz Fröschenmatt. «Die Pappeln verlieren aus Altersgründen Äste, die auf kleine und grosse Besucherinnen und Besucher herunterfallen könnten», heisst es in der Mitteilung. Aus Sicherheitsgründen müssen sie gefällt werden. Es werden dafür ein Nussbaum, ein Ahornbaum und eine Eiche gepflanzt.

Ebenfalls weichen muss der markante Schnurbaum im oberen Teil des Friedhofs. Er wird durch einen gleichartigen Baum ersetzt. Im Schulhaus Herti wird ein absterbender Bergahorn durch die gleiche Art ersetzt. Und im Schulhaus Letzt ist geplant, zwei Kirschbäume, die langsam verdorren, durch einen Apfelbaum und einen Feldahorn zu ersetzen.

Grosses Projekt auf der Poststrasse

Ein Baum, der ersatzlos gefällt wird, befindet sich an der Schiffanlegestation Bahnhof. Die Pappel verliere zunehmend an Standsicherheit. Ist er gefällt, könne sich auch die direkt daneben stehende Hängebuche besser entfalten.

An der Hofstrasse werden die laut Stadt absterbenden Felsenbirnen durch stärker wachsende Exemplare ersetzt. An der Baarerstrasse weisen einzelne Ahornbäume am Strassenrand grosse Salzschäden auf und müssen stark zurückgeschnitten werden. Am Mülimattweg wird eine abgestorbene Esche durch eine schmalblättrige Esche ersetzt.

Und beim Schulhaus Loreto sei geplant, die Asphaltfläche durch eine Grünfläche zu ersetzen, die bestehende Platane müsse dadurch gefällt und nach den Bauarbeiten durch einen neuen Baum ersetzt werden.

An der Poststrasse werden im Rahmen verschiedener Werkleitungsarbeiten der WWZ AG im Laufe des Frühsommers die westlichen Bäume und ein Teil der östlichen Bäume gefällt. Betroffen seien weitere zwanzig Stück. Die Wachstumsbedingungen sollen anschliessend verbessert werden, damit sich die Ersatzpflanzen künftig besser entwickeln können. Geplant seien mindestens genau so viele Bäume.

Geplant sind jährlich vierzig neue Bäume

Die Baumfällungen und Ersatzpflanzungen sowie die Auslicht- und Schnittarbeiten seien bereits im Gang und werden den Werkhof noch einige Wochen beschäftigen, heisst es in der Mitteilung weiter. Der starke Schneefall habe zusätzliche Schäden hinterlassen.

Die Stadt Zug hat sich zum Ziel gesetzt, jährlich mindestens vierzig neue Bäume zu pflanzen: «Bäume bringen einen wertvollen ökologischen Ausgleich und steigern gleichzeitig die Aufenthaltsqualität der Stadt Zug.»

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