Gerold-Areal: Stadtgarten mit Beiz geht Ende Juni auf
Aktualisiert

Gerold-ArealStadtgarten mit Beiz geht Ende Juni auf

«Frau Gerolds Garten» im Kreis 5 hat die Baubewilligung erhalten. Fleissige Hände pflanzen bereits Obst und Gemüse.

von
Roman Hodel
In nur vier Wochen soll aus der Brache auf dem Gerold-Areal eine grüne Oase mit Gastrobereich werden.

In nur vier Wochen soll aus der Brache auf dem Gerold-Areal eine grüne Oase mit Gastrobereich werden.

Auf dem Gerold-Areal zwischen Freitag-Turm und Bahngleisen sind seit Anfang Woche Bauarbeiten im Gang – die Stadt hat «Frau Gerolds Garten» bewilligt. Das von rund zehn Personen initiierte Projekt belebt die 2500 Quadratmeter grosse Brache in den nächsten fünf Jahren mit Stadtgarten, 300-plätzigem Openair-Gastrobereich, Sonnenterrasse und Kunst (20 Minuten berichtete).

«Wir werden bei jedem Wetter Gäste empfangen – ein Teil des Gastrobereichs befindet sich unter einem Zeltdach», sagt Mitinitiant Thomas O. Maurer. Beim Essen setzt man auf Pasta, Grill und Salate. Als Gäste sind mittags die vielen Bürolisten aus der Umgebung, abends die Stadtbevölkerung im Visier. Offen sein wird «Frau Gerolds Garten» von Montag bis Samstag jeweils ab zirka 11.30 bis 24 Uhr. Die Eröffnung ist auf Ende Juni terminiert.

Obst und Kräuter werden gepflanzt

Bis dahin gibts noch viel zu tun: Im Nutzgarten pflanzen Mitarbeiter zurzeit allerlei hiesiges Obst, Kräuter und Gemüse wie etwa Kartoffeln, Lavendel und Apfelbäume. Hinzu kommen junge Kastanienbäume und Birken sowie Trauben und Bohnen.

«Vieles verwenden wir in unserer Küche», so die Gartenverantwortliche Katja Weber. Sorgen, dass die Gäste im frei zugänglichen Garten gratis zulangen, macht sie sich keine: «Wir gehen davon aus, dass die Leute sich ehrfürchtig benehmen.» Wer übrigens hofft, im neuen Hotspot auf die Namensgeberin «Frau Gerold» zu treffen – daraus wird nichts: Die Gute ist bloss eine fiktive Person.

Deine Meinung