Stadtnomaden im Gaskessel: Blockieren sie Fluchtwege?
Aktualisiert

Stadtnomaden im Gaskessel: Blockieren sie Fluchtwege?

Die Stadtnomaden sind inzwischen zum Gaskessel gezogen. Erwünscht sind sie aber auch dort nicht: Sie könnten im Notfall den Rettern im Weg stehen.

«Wir sind nicht glücklich über die Besetzung», sagt Gaskessel-Vorstandsmitglied Sascha Ramseier. Weil die Berner Stadtnomaden ihre Wagen neben das Kulturzentrum gestellt haben, ist der Rettungsweg nun aber schmaler. Heute wird darum ein Brandschutzbeauftragter die Situation beurteilen. «Im schlimmsten Fall müssen wir die Veranstaltungen vom Wochenende absagen», sagt Ramseier. Das Gelände räumen lassen können die Gaskesselleute nicht: Das kann nur die Landbesitzerin Energie Wasser Bern.

Dort will man heute entscheiden. «Entweder stellen wir ein Ultimatum oder wir können uns auf eine alternative Lösung einigen», sagt Sprecherin Michaela Eicher.

Die Stadtnomaden sind enttäuscht: «Die Stadt findet immer einen Grund, warum es gerade hier nicht geht», sagt Daniel Schwob. «Dabei haben wir extra darauf geachtet, dass die Rettungskräfte genug Platz haben.»

Andrea Abbühl

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