«Falsch eingeschätzt» : Polizei gibt Fehler bei Einsatz gegen Lockdown-Demonstranten zu
Aktualisiert

«Falsch eingeschätzt» Polizei gibt Fehler bei Einsatz gegen Lockdown-Demonstranten zu

Die Stadtpolizei Zürich räumt Fehler ein. Wie es in einer Mitteilung heisst, habe man am Samstag beim Einsatz auf dem Sechseläutenplatz unter anderem «zu spät reagiert».

von
Monira Djurdjevic
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Auf dem Sechseläutenplatz versammelten sich am Samstag über 100 Personen, um gegen die Corona-Massnahmen des Bundesrats zu protestieren.

Auf dem Sechseläutenplatz versammelten sich am Samstag über 100 Personen, um gegen die Corona-Massnahmen des Bundesrats zu protestieren.

KEYSTONE
Wie die Stadtpolizei Zürich nun in einer Mitteilung schreibt, hat der Kommandant den Einsatz vom Samstag am Montagmorgen mit der Einsatzleitung eingehend analysiert und festgestellt, dass die Situation in diesem Fall von der Einsatzleitung falsch eingeschätzt worden war.

Wie die Stadtpolizei Zürich nun in einer Mitteilung schreibt, hat der Kommandant den Einsatz vom Samstag am Montagmorgen mit der Einsatzleitung eingehend analysiert und festgestellt, dass die Situation in diesem Fall von der Einsatzleitung falsch eingeschätzt worden war.

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So wurde zum einen zu spät reagiert und zum anderen wurden die Richtlinien des Kommandanten nicht korrekt umgesetzt.

So wurde zum einen zu spät reagiert und zum anderen wurden die Richtlinien des Kommandanten nicht korrekt umgesetzt.

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Darum gehts

• Die Stadtpolizei Zürich gibt Fehler bei Einsatz gegen Lockdown-Demonstranten zu

• Die Situation sei laut einer Mitteilung «falsch eingeschätzt» worden

• Zudem habe man «zu spät reagiert»

Am Samstag um etwa 14 Uhr versammelten sich auf dem Sechseläutenplatz über 100 Personen, um gegen die Massnahmen des Bundesrats zur Bekämpfung des Coronavirus zu protestieren. Wie die Stadtpolizei Zürich nun in einer Mitteilung schreibt, hat der Kommandant den Einsatz vom Samstag am Montagmorgen mit der Einsatzleitung eingehend analysiert und festgestellt, dass die Situation in diesem Fall von der Einsatzleitung falsch eingeschätzt worden war. So wurde zum einen zu spät reagiert und zum anderen wurden die Richtlinien des Kommandanten nicht korrekt umgesetzt.

Die Teilnehmenden der verbotenen Veranstaltung hätten sofort aufgefordert werden müssen, die Veranstaltung zu beenden und den Platz zu verlassen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Polizei hätte Personen, die den Anweisungen, den Platz zu verlassen, nicht Folge geleistet hatten, kontrollieren, wegweisen und verzeigen müssen.

Die Stadtpolizei Zürich setzt laut der Mitteilung das vom Bundesrat in Kraft gesetzte Versammlungs- und Veranstaltungsverbot konsequent um und wird Veranstaltungen und Versammlungen weiterhin nicht tolerieren. Man appelliere deshalb an die Bevölkerung, die Vorgaben des Bundesrats zum Schutz der Menschen und ihrer Gesundheit einzuhalten und zu respektieren.

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