SCB gegen ZSC: Stadtpräsidenten fiebern mit
Aktualisiert

SCB gegen ZSCStadtpräsidenten fiebern mit

Der Kampf zwischen Mutzen und Löwen ist lanciert. Das sagen die Stapis von Bern und Zürich zum Duell.

Berns Stapi Alexander Tschäppät und die Züricher Stadtpräsidentin Corine Mauch.

Berns Stapi Alexander Tschäppät und die Züricher Stadtpräsidentin Corine Mauch.

Wie haben Sie nach dem ersten Finalspiel vom Dienstag (4:2 für den SCB, Red.) geschlafen?

Alexander Tschäppät: Klar freut mich der Sieg, aber trotz aller Liebe zum SCB kann ein Hockey-Resultat mein Schlafverhalten zum Glück nicht nachhaltig beeinflussen.

Corine Mauch: Ich schlafe generell sehr gut, auch wenn mir die Niederlage der ZSC Lions leidtat.

Warum gewinnt der Hockeyklub Ihrer Stadt?

Tschäppät: Weil Bern zuerst vier Siege erringt.

Mauch: Weil die Zürcher durch das 1:0 für Bern erst recht einen Motivationsschub erhalten haben.

Was zeichnet die Löwen, was die Mutzen aus?

Tschäppät: Ein treues, leidenschaftliches Publikum. Bern ist die Eishockey-Hochburg Europas.

Mauch: Die ZSC-Frauen sind bereits Meisterinnen, die Männer müssen es ihnen jetzt nur noch nachmachen.

Verdient Ihre Stadt den Sieg mehr als die andere?

Tschäppät: Bern verdient es nicht mehr, aber als Stapi darf ich ein wenig parteiisch sein.

Mauch: Wenn Zürich gut spielt, verdienen wir den Sieg. Und wir sind auch wirklich gut.

Warum sind Spiele zwischen Berner und Zürcher Klubs so brisant?

Tschäppät: Wegen der Grösse der Städte: Bern als David, ­Zürich als Goliath.

Mauch: Wegen der gesunden, freundschaftlichen Konkurrenz zwischen den zwei Städten.

Was lässt sich die Gewinnerstadt bei einer allfälligen Meisterfeier einfallen?

Tschäppät: Wir wollen nichts «verschreien». Aber eine Freinacht wäre gesetzt.

Mauch: Das überlegen wir uns, bis es so weit ist. Einen Empfang für das Team gibt es aber sicher.

(20 Minuten)

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