Energiekrise: 5 Tipps, wie du im Büro weniger frierst

Frierst du bei der Arbeit am Computer oder Laptop? Wir geben dir Tipps, wie du dich im Büro oder Homeoffice aufwärmst.

Frierst du bei der Arbeit am Computer oder Laptop? Wir geben dir Tipps, wie du dich im Büro oder Homeoffice aufwärmst.

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EnergiekriseStändig am Schlottern? So hältst du dich im Büro warm

Wenn es kalt ist, können wir schlechter denken. Wir zeigen dir fünf Tipps, mit denen du im Büro und Zuhause bei der Arbeit weniger frierst.

von
Meret Steiger

Wegen der Energiekrise werden vielerorts die Heizungen heruntergedreht. Bemerkbar macht sich das besonders auch im Büro, wo man sich wenig bewegt und noch schneller friert. Eine Studie aus Grossbritannien hat ausserdem herausgefunden, dass die kognitive Leistung bei tieferen Temperaturen gerade bei Frauen sinkt: Für die Studie mussten über 500 männliche und weibliche Probanden und Probandinnen bei verschiedenen Temperaturen Aufgaben lösen. Es zeigt sich: Frauen können bei höheren Temperaturen besser denken.

Damit deine Leistungsfähigkeit im Büro und Homeoffice unverändert hoch bleibt, zeigen wir dir fünf Wege, wie du dich warm halten kannst.

Richtige Kleidung

Auch im Büro gilt: Anziehen nach Zwiebelprinzip. Du verlierst ausserdem viel Wärme an Kopf, Händen und Füssen – die extra zu schützen lohnt sich also.

Auch im Büro gilt: Anziehen nach Zwiebelprinzip. Du verlierst ausserdem viel Wärme an Kopf, Händen und Füssen – die extra zu schützen lohnt sich also.

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Sind die Extremitäten warm, friert man deutlich weniger. Mit warmen Händen und Füssen ist also bereits viel geholfen: So kannst du zum Beispiel ein paar extra dicke Wollsocken anziehen oder auf warme oder sogar beheizbare Einlegesohlen setzen. Es lohnt sich auch, deine wärmste Strickjacke im Büro zu deponieren. Übrigens verlieren wir auch viel Wärme über den Kopf, eine Mütze, ein Stirnband oder einfach nur grosse, bequeme Kopfhörer helfen ebenfalls.

Warme Getränke

Ein warmes Getränk wärmt nicht nur die Finger, sondern eben auch den Magen. Das gilt besonders für Ingwertee mit Honig und Zitrone.

Ein warmes Getränk wärmt nicht nur die Finger, sondern eben auch den Magen. Das gilt besonders für Ingwertee mit Honig und Zitrone.

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Ein warmer Tee, Punsch oder Kaffee hilft nicht nur, weil man die Hände an der Tasse wärmen kann, sondern wärmt auch von Innen. Damit du nicht ständig zum Wasserkocher rennen musst, lohnt sich hier eine Thermoskanne. Übrigens: Ingwertee hilft besonders gut.

Bewegung

Wer lange sitzt, der friert auch schneller. Achte darauf, dass du regelmässig aufstehst und dich bewegst, das fördert die Durchblutung und sorgt so dafür, dass der Körper weniger schnell friert. Auch ein Spaziergang über Mittag kann helfen: Schon zehn Minuten gehen kurbeln den Kreislauf an. Auch beim Sitzen kannst du Mini-Übungen machen: Dehnen und Strecken im Bürostuhl hilft und wenn du an kalten Fingern leidest, kannst du versuchen, mehrmals eine Faust zu machen und die Finger dann wieder zu lösen.

Scharfes Essen

Manche Gewürze wärmen nachhaltig und von Innen, darunter Ingwer, Pfeffer und Kurkuma. 

Manche Gewürze wärmen nachhaltig und von Innen, darunter Ingwer, Pfeffer und Kurkuma. 

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Zum Zmittag solltest du dir eine warme Suppe oder ein scharfes Gericht holen. Gewisse Gewürze, darunter Ingwer, Kurkuma, Pfeffer und Muskat haben eine wärmende Wirkung und halten auch nach dem Essen noch eine Weile an.

Elektrische Hilfe

Eine weitere Möglichkeit sind beheizbare Mäuse oder Handgelenkstützen und Unterlagen für den Schreibtisch. Gerade wer oft an den Fingern friert, weil man sie bei der Arbeit am Computer lange in der gleichen Position hat, könnte davon profitieren. Auch beheizbare Sitzkissen oder Kirschsteinkissen, die man in der Mikrowelle aufwärmen kann, versprechen schnelle Hilfe. Aber Achtung: Diese Tipps brauchen natürlich zusätzlichen Strom.

Frierst du im Büro oder im Homeoffice?

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