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Stalker versetzt Crow in Alarmbereitschaft

Sheryl Crow hat jetzt vor einem New Yorker Gericht gegen ihren Stalker ausgesagt, einen ehemaligen Army-Taucher.

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Die Sängerin hat gestern Morgen (22. November) in einem Prozess gegen Ambrose Kappos, einem früheren Army-Taucher, zu Protokoll gegeben, dass sie «nervös, vollkommen durcheinander und in Alarmbereitschaft» gewesen sei, als der 38-Jährige, der nun wegen Stalking und Raub angeklagt ist, in ihre Garderobe eingedrungen war.

Crow hatte am 6. Oktober (04) ein Konzert im New Yorker Hammerstein Ballroom gegeben, als der Mann in ihrem Umkleideraum erschien. Die amerikanische Zeitschrift «People» berichtet, dass die Sängerin jeden Augenkontakt mit dem Angeklagten vermied, als sie ihre Aussage vor Gericht machte.

Crow: «Gleich nach dem Soundcheck habe ich Jemanden gesehen, der sich gegen die Wand lehnte. Normalerweise haben die Leute Ausweise um den Hals oder sind beschäftigt, sie stehen aber nicht einfach so rum. Er war ein vollkommen Fremder.»

Die Sängerin sei so lange ahnungslos über die Situation gewesen, bis ihr Manager sie in ihre Limousine drängte. Crow: «Ich nahm den Künstlereingang raus zur Limousine. Ich erreichte den Wagen und plötzlich brach Chaos aus. Mein Manager schob mich in den Wagen und schrie 'Los, in den Wagen, los, in den Wagen!' Ich war nervös, vollkommen durcheinander und in Alarmbereitschaft.»

Nach ihrer Aussage verliess Crow unverzüglich den Gerichtssaal. Ein Videoband mit der Befragung des Angeklagten wurde danach vorgeführt, in dem er angab, dass Crow und er «spirituelle Zwillinge» seien. Die Sängerin hatte bereits eine einstweilige Verfügung gegen den Mann erwirkt, dass er sich ihr nicht nähern darf. Kappos belästigte sie schon länger als ein Jahr.

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