Stalkerin lauert Bachelor-Marina in Deutschland Baden Baden auf
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«Ich war schockiert und hatte Angst»Stalkerin lauert Bachelor-Marina in Deutschland auf

Mit Freunden gönnte sich die Bachelor-Kandidatin ein verlängertes Wochenende in Baden Baden. Der Schreck, über die Verfolgung eines Fan-Girls, sitzt ihr noch immer in den Knochen.

von
Toni Rajic
ZVG

Darum gehts

  • Marina ist Teilnehmerin der aktuellen Staffel von «Der Bachelor».

  • Mit Freunden verbringt sie ein verlängertes Wochenende in Deutschland.

  • Regelmässig teilt sie mit ihren Fans ihren Standort. Dies bietet einer Stalkerin die Möglichkeit, die Russin ausfindig zu machen und ihr zu folgen.

  • Der Schreck sitzt der 25-Jährigen noch immer tief in den Knochen.

  • In Zukunft will sie besser achten, was sie in den sozialen Medien postet.

Bachelor-Kandidatin Marina gönnt sich mit Freunden aus Russland ein verlängertes Wochenende in Baden Baden. Regelmässig hält die 25-Jährige dabei ihre 260’000 Followerinnen und Follower mit Instagram-Storys über aktuelle Geschehnisse bei Laune. Dass ihr dieser offene Umgang mit ihrem Standort noch zum Verhängnis werden wird, ahnt die Bernerin zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Am vergangenen Freitag habe Marina erstmals die Umgebung und den Weg zu ihrem Apartment gefilmt und dabei den Post mit einem Geo-Tag versehen, erzählt die gebürtige Russin im Gespräch mit 20 Minuten. Den Abend liess sie anschliessend mit ihren Kolleginnen und Kollegen ausklingen. «Die Stimmung war gut, wir haben es genossen und alles um uns ausgeblendet.» Am Folgetag habe sich die Gruppe dazu entschlossen durch die Gassen zu ziehen, zu shoppen und Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Dass ihnen dabei konsequent eine Frau, mittleren Alters folgt, fällt ihnen nicht auf.

«In dem Moment wurde es mir unwohl»

«Als wir unsere Einkäufe im Apartment abstellen wollten, kam eine Frau auf uns zu und sagte, dass sie von den Bundesbehörden sei», erzählt Marina. Dabei wurden sie von der Frau darauf hingewiesen, dass auch im Freien eine Maskenpflicht gelte. «Wir waren etwas verwundert, da wir uns im Voraus über die Massnahmen informiert hatten und auch die andere um uns herum auch keine Masken trugen. Trotzdem haben wir uns nicht zu viele Gedanken gemacht und sind von einer Busse ausgegangen, die die Frau angekündigt hatte.»

Doch Marina schien weitere Fehler begangen zu haben: «Ich habe an meinem BMW einen Aufkleber mit meinem Instagram-Namen, dazu hat sie gemeint, dass jegliche Beschriftungen an Autos in Baden Baden nicht erlaubt seien. In dem Moment wurde es mir unwohl. Mir war nicht klar, woher sie wusste, dass ich das bin, denn zu meinem Auto waren es 15 Minuten Fussweg.» Die Situation kam ihren Begleitern suspekt vor, weshalb sie die Situation zu filmen begannen.

Stalkerin statt Beamtin

Plötzlich nimmt alles eine Wendung: Die Unbekannte offenbart, dass sie sich einen Scherz erlaubte und berichtet, dass sie ein Fan der Bachelor-Teilnehmerin sei. Gleichzeitig gibt sie zu, ihnen schon seit einer Weile gefolgt zu sein. «Im ersten Moment war ich einfach nur geschockt, ich konnte es nicht fassen. Gleichzeitig hatte ich auch Angst», sagt Marina. Die Stalkerin aus Deutschland sei 50 Kilometer weit gefahren, um ihr aufzulauern. «Plötzlich griff sie an ihren Rucksack, dabei entschuldigte sie sich, dass sie nicht Erkan sei und drückte mir eine Rose in die Hand. Auch für meine Freunde hatte sie eine dabei. Das war irgendwie unheimlich.»

Marina habe sich mit der Frau im Nachgang unterhalten und dabei wurde klar, dass das Fan-Girl ihr aufgrund der Geo-Tags auflauern konnte. Nach dem klärenden Gespräch ist Marina froh, dass alles glimpflich ausgegangen ist, und die Frau keine bösen Absichten hatte: «So etwas ist mir noch nie passiert. Es lässt mich nachdenklich werden, was ich in Zukunft öffentlich und zu welchem Zeitpunkt poste.»

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