Stapo-Striptease: Neue Vorwürfe
Aktualisiert

Stapo-Striptease: Neue Vorwürfe

Die Stadtpolizei gerät zunehmend unter Druck: Nachdem die Jungen Grünen mit Nacktfotos gegen die Striptease-Fälle demonstrierten, sind im Forum des «Tages-Anzeigers» weitere Vorwürfe laut geworden.

Leser B.N. berichtet zum Beispiel, er habe sich im Gebüsch der städtischen Bäckeranlage nackt ausziehen müssen.

Werner Angst von der Menschenrechtsgruppe Augenauf fordert Betroffene nun auf, sich zu wehren: «Solche Aktionen sind demütigend und sollten unbedingt der Ombudsstelle gemeldet werden.» Augenauf seien mehrere ähnliche Fälle bekannt. Bei der Stapo kann man zu den jüngsten Vorwürfen wegen des Persönlichkeitsschutzes keine Stellung nehmen. «Leibesvisitationen erfolgen aus Sicherheitsgründen oder bei Verdacht auf Betäubungsmitteldelikte», erklärt Stapo-Sprecher Michael Wirz.

(rom)

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