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TV-OscarsStar-Schaulaufen bei den Emmys

Die Sitcom «30 Rock» und die Dramaserie «Mad Men» haben bei den Fernsehauszeichnungen Emmys erneut die Top-Preise gewonnen.

Der Blick hinter die Kulissen einer chaotischen Fernsehshow aus der Feder von Tina Fey wurde bereits zum dritten Mal in Folge als beste TV-Komödie geehrt.

Die «Mad Men» der Werbeagentur im New York der frühen 60er-Jahre nahmen in der Nacht zum Montag in Los Angeles wie auch im vergangenen Jahr den US-Fernsehpreis für das beste Drama mit nach Hause.

«Danke, dass ihr uns immer noch Sendezeit gebt, auch wenn wir so viel teurer sind als eine Talkshow», scherzte Fey in ihrer Dankesrede. Sie selbst verlor ihre Chance auf einen Emmy als beste Comedy-Schauspielerin überraschenderweise an Toni Collette, die für ihre Rolle als Hausfrau mit multipler Persönlichkeit in «United States of Tara» geehrt wurde.

Stattdessen konnte sich Fey über eine Statue für ihre beissende Parodie der früheren republikanischen Vize- Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin in «Saturday Night Live» freuen. Ihr Kollege Alec Baldwin nahm für seine Hauptrolle als Vizepräsident Jack Donaghy («30 Rock») einen Preis als bester Comedy-Schauspieler entgegen.

Glenn Close gewann ihren zweiten Emmy für die Verkörperung der unberechenbaren Staranwältin Patricia Hewes in der Krimiserie «Damages - Im Netz der Macht».

Hollywoodstar Jessica Lange bekam eine Trophäe für ihre Rolle als «Big Edie», die exzentrische Verwandte der früheren First Lady Jackie Kennedy, in dem von Kritikern hochgelobten Fernsehfilm «Grey Gardens» überreicht.

Das deutsche Supermodel Heidi Klum ging dagegen leer aus: Sie musste in der Kategorie bester Moderator einer Reality-Show («Project Runway») den Gewinn an Jeff Probst von «Survivor» abtreten.

Die Emmys wurden zum 61. Mal von der Amerikanischen Fernsehakademie verliehen.

(sda)

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