Drogentod mit 46: Starb Hoffman an gepanschtem Heroin?
Aktualisiert

Drogentod mit 46Starb Hoffman an gepanschtem Heroin?

Philip Seymour Hoffman starb mit einer Nadel im Arm. Die Polizei untersucht nun, ob ihm eine hochgiftige Droge zum Verhängnis wurde, die derzeit an der US-Ostküste kursiert.

von
cat

Immer neue Details rund um den Drogentod von Philip Seymour Hoffman kommen ans Tageslicht. Wie die «Daily Mail» berichtet, waren es Drehbuchautor David Katz und eine Assistentin, die den Schauspieler am Sonntagmorgen tot im Badezimmer seiner Wohnung im New Yorker West Village fanden.

Dass Hoffman an einer Überdosis Heroin starb, gilt mittlerweile als gesichert. Wie das englische Blatt berichtet, soll es sich aber um eine spezielle Variante der Droge handeln, die in Junkie-Kreisen als «Ace of Hearts», «Bud Ice» und «Theraflu» bekannt ist. Polizeibeamte sollen in der Wohnung des Stars acht leere Tütchen gefunden haben, die mit «Ace of Hearts» bzw. «Ace of Spades» angeschrieben waren.

Trennung von Lebenspartnerin

Die Droge ist eine Mischung aus Heroin und dem Schmerzmittel Fentanyl, das vor allem Krebspatienten verabreicht wird. Der Mix ist extrem potent und endet in vielen Fällen mit dem Tod. Allein letztes Jahr fielen in den USA mehr als hundert Abhängige dieser Droge zum Opfer. Vor allem an der Ostküste gab es viele Tote zu beklagen.

Bereits als junger Mann kämpfte Hoffman gegen den Dämon Drogensucht und begab sich mit Anfang zwanzig erstmals in eine Entzugsklinik. Danach soll er clean gewesen sein – bis er 2013 einen Rückfall erlitt.

Dass es mit dem Ausnahme-Schauspieler rapide zum Totalabsturz kam, könnte laut Medienberichten auch mit der gescheiterten Beziehung zu seiner langjährigen Partnerin, der Kostümbildnerin Mimi O'Donnell, zu tun haben. Das Paar, das drei gemeinsame Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren hat, soll sich vor einigen Monaten getrennt haben.

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