Aus der Gerüchteküche: Starb Jacko wegen Ahmadinedschad?
Aktualisiert

Aus der GerüchtekücheStarb Jacko wegen Ahmadinedschad?

Nachdem der Boulevard behauptet hat, Michael Jackson sei nicht der Vater seiner Kinder, wird nun auch bezweifelt, dass Debbie Rowe die Mutter ist. Andere absurde Gerüchte besagen, Grapefruit-Saft und Ahmadinedschad könnten schuld an seinem Tod sein.

von
Philipp Dahm

Mit dem Tod des King of Pop spriessen die wildesten Spekulationen über Leben und Tod des Michael Jackson aus dem Boden. «News of the World» hatte etwa einen vermeintlichen Coup gelandet, als das britische Revolverblatt ein Interview mit Debbie Rowe veröffentlichte: Der Reporter habe sie auf ihrer Ranch in den USA getroffen, hiess es da. Der Skandal: Die Ex-Krankenschwester will gesagt haben, Jacko sei gar nicht der Vater der ältesten beiden Kinder (20 Minuten Online berichtete).

Rowe widerspricht Gerüchten

Das Klatschportal TMZ setzte nun noch mal einen drauf: Nicht nur der Samen sei nicht von Jacko gewesen, auch die Eizelle der Mutter komme von einer Fremden. Demnach bliebe Rowe einzig und allein die Rolle einer «Brüterin», die die Kinder bloss ausgetragen habe. Das passt zu dem, was Rowe dem «News of the World»-Reporter gesagt haben soll: «Ich bin nur das Gefäss.» Weiter will TMZ erfahren haben, Jacko habe die Kinder nicht mal adoptiert, obwohl er ja angeblich keinen familiären Bezug zu ihnen hatte.

Glauben darf man diesen Meldungen jedoch nicht: Sie sind Teil einer weltweiten Suche nach Themen, die sich um den verstorbenen Pop-Star drehen. Debbie Rowes Anwältin hat sich jetzt in die Diskussionen eingeschaltet und dem US-Magazin «Radar» gegenüber eine Erklärung abgegeben.

«Wir weigern uns, die verschiedenen Gerüchte und Spekulationen zu kommentieren, die durch die Medien geistern. Die grosse Mehrheit dessen, was da draussen ist, ist unwahr. Besonders schmerzhaft und tückisch ist das neueste Gerücht, das vollkommen falsch ist und sich auf die Mutterschaft der Kinder bezieht. Mrs. Rowe ist die biologische Mutter der beiden ältesten Kinder», sagte Rechtsbeistand Marta Almli.

Nur Bubbles steht ausser Frage

Nicht zuletzt wegen des Aussehens der Kinder werden die Spekulationen aber nicht abreissen. Die blonden Haare und die Gesichtszüge von Prince Michael I und Paris werden mit denen von Michael Jackson verglichen.

Derzeit dürfte nur ein von Jacko geliebtes Wesen kein Thema der internationalen Gerüchteküche werden: sein Schimpansen-Liebling Bubbles, der eine Zeit lang sein treuester Begleiter war. 2002 hatte der King of Pop den Affen in die Hände seines Tiertrainers Bob Dunn gegeben – aus Angst, er könnte aggressiv gegenüber Jackos Kindern werden. 2005 zog der heute 26-Jährige ins «Center for Great Apes» um, eine Art Affen-Altersheim in Florida.

Die Frage, ob der Schimpanse wegen des Todes seines Ex-Herrchens traurig ist, erübrigt sich. Nicht nur, weil es sich um ein Tier handelt: «Wir haben ihm bis jetzt noch nichts gesagt», gestand der Direktor Patti Ragan gegenüber dem britischen «Telegraph».

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