WTA-Tour: Starke Bencic schlägt die Nummer 5 der Welt

Aktualisiert

WTA-TourStarke Bencic schlägt die Nummer 5 der Welt

Nach Eugenie Bouchard bezwingt Belinda Bencic in Toronto auch die Top-Ten-Spielerin Caroline Wozniacki. Nach einem 7:5, 7:5-Erfolg steht die Schweizerin im Achtelfinal.

von
fal
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Sonntag, 16. August 2015Belinda Bencic kann mit dem Pokal jubeln, sie gewinnt ihr zweites WTA-Turnier. Im Final von Toronto besiegt sie die Rumänin Simona Halep.

Sonntag, 16. August 2015Belinda Bencic kann mit dem Pokal jubeln, sie gewinnt ihr zweites WTA-Turnier. Im Final von Toronto besiegt sie die Rumänin Simona Halep.

AFP/Geoff Robins
Die Rumänin muss beim Stand von 7:6, 6:7 und 3:0 für Bencic aufgeben. Sie kann nicht mehr.

Die Rumänin muss beim Stand von 7:6, 6:7 und 3:0 für Bencic aufgeben. Sie kann nicht mehr.

AP/Frank Gunn
Samstag, 15. August 2015Belinda Bencic jubelt immer weiter: Nicht einmal die aktuelle Weltnummer 1 kann die Ostschweizerin stoppen.

Samstag, 15. August 2015Belinda Bencic jubelt immer weiter: Nicht einmal die aktuelle Weltnummer 1 kann die Ostschweizerin stoppen.

FreshFocus/zou Zheng

Die erste Partie gegen Caroline Wozniacki (WTA 5) hatte Belinda Bencic (WTA 20) vor einem Jahr noch mit der Höchststrafe von 0:6, 0:6 verloren, in diesem Jahr gelang ihr nun aber schon zum dritten Mal nach Indian Wells und Eastbourne die Revanche gegen die zweifache US-Open-Finalistin und ehemalige Weltnummer 1. Die Schweizerin zeigte sich in den entscheidenden Momenten etwas überraschend abgeklärter als ihre sieben Jahre ältere Gegnerin. In beiden Sätzen konnte sie in der Endphase zulegen und nach 1:59 Stunden Minuten ihren ersten Matchball zum 7:5, 7:5-Sieg verwerten.

In einem ersten Satz mit vielen Führungswechseln gelang Bencic zum 2:1 zuerst ein Break, dann geriet sie 2:5 in Rückstand, ehe sie ihrerseits fünf Games in Folge – und damit den Satz – gewann. Im zweiten Durchgang machte sie ein 1:3-Defizit wert und hatte in der Folge bereits bei 4:4 zwei Chancen zum vorentscheidenden Break. Dieses gelang ihr schliesslich zum 6:5 dank eines sicher verwerteten Volleys. Im Achtelfinal trifft sie nun auf Sabine Lisicki (WTA 24), der sie im Juni auf Rasen in Birmingham unterlag, als die Deutsche die Rekordzahl von 27 Assen schlug.

«Es war extrem schwierig heute», fand Bencic. «Bei diesen Bedingungen mit starkem Wind war es sicher nicht das schönste Spiel.» Die Statistik der im Kanton Schwyz wohnhaften Ostschweizerin ist mit 26 Winnern bei 24 unerzwungenen Fehlern deshalb umso erstaunlicher. Nun hofft sie, dass Lisicki nicht wieder 27 Asse gelingen. «Sie hat ja den Rekord jetzt, da kann sie diesmal ruhig normal aufschlagen», meinte Bencic lachend. (fal/si)

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