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Starke Seebeben erschüttern Pazifik

Vor Guam und in der Nähe Neuseelands haben sich starke Seebeben ereignet. Die japanische Meteorologiebehörde gab die Stärke des Erdstosses bei Neuseeland mit 7,4 auf der Richter-Skala an.

Das Beben ereignete sich den Angaben zufolge um 14.24 Uhr japanischer Zeit (07.24 Uhr MESZ). Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor, auch über einen möglichen Tsunami wurde nichts mitgeteilt.

Wenige Stunden zuvor hatten die japanischen Meteorologen bereits über ein Beben der Stärke 7,1 vor der Pazifikinsel Guam berichtet. Das Epizentrum habe in 30 Kilometer Tiefe gelegen. Mit einem Tsunami sei nicht zu rechnen, erklärte das Warnzentrum für den Pazifikraum.

Berichte über Opfer oder Schäden lagen nicht vor. Die Erschütterungen brachten grössere Gebäude zum Schwanken, wie die Zeitung «Pacific Daily News» berichtete.

Guam liegt etwa auf halbem Wege zwischen Japan und Papua- Neuguinea und gehört zu den USA. Das US-Militär betreibt einen grossen Stützpunkt auf der Insel:

(sda)

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