Fatale Neugier: Starke Verbrennungen wegen Solarium
Aktualisiert

Fatale NeugierStarke Verbrennungen wegen Solarium

Aus purer Neugierde besuchte ein Mädchen aus Wales ein Bräunungsstudio. In der kurzen Zeit unter künstlicher Sonne verbrannten 70 Prozent ihrer Haut. Nur wenige Minuten länger und der vermeintliche Spass hätte ein schlimmes Ende genommen.

Kelly Thomson war voller Vorfreude, als sie sich mit ihrer Cousine zur Chilbi im walisischen Städtchen Port Talbot aufmachte. «Ich gab Kelly dafür ein bisschen Geld mit», erzählt ihre Mutter Sharon Hannaford dem britischen TV-Sender «Skynews». Doch mit dem ausgelassenen Tag auf dem Rummelplatz sollte es nichts werden - die Fahrgeschäfte waren geschlossen. Auf dem Heimweg kamen die Kinder an einem Selbstbedienungs-Solarium vorbei. Von der Neugierde gepackt, probierte es Kelly aus. Das hellhäutige Mädchen legte sich für 16 Minuten unter die künstliche Sonne. «Als sie zuhause ankam sah ich, dass sie ganz rot im Gesicht war. Sie fühlte sich sehr schwach und legte sich hin. Ihr Körper glühte - doch sie schüttelte sich vor Kälte», erzählt Sharon Hannaford und schildert, wie sie Kelly daraufhin ins Spital brachte. Wieviel Glück sie hatte, wurde durch die Untersuchung klar: Wäre sie nur zwei Minuten länger der starken UV-Strahlung ausgesetzt gewesen, die Ärzte hätten bei Kelly eine Hauttransplantation durchführen müssen.

Kellys Mutter Sharon ist geschockt. Ihrer Meinung nach dürfte es in Grossbritannien keine unbewachten Sonnenstudios mehr geben.

(rre)

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