Aktualisiert 15.12.2010 22:02

Wall StreetStarker Dollar belastet US-Börsen

Die US-Börsen haben am Mittwoch belastet von der europäischen Schuldenkrise mit Kursabschlägen geschlossen. Der Dow-Jones-Index gab um 0,2 Prozent nach.

Der Starke Dollar hat am Mittwoch die Kurse an der Wall Street belastet. Gut wurde an der Wall Street dagegen aufgenommen, dass die US-Industrie in Schwung kommt. Sie steigerte im November ihre Produktion um 0,4 Prozent.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte sank 0,2 Prozent auf 11 457 Punkte. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 11 445 und 11 519 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500-Index verringerte sich um 0,5 Prozent auf 1235 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank um 0,4 Prozent auf 2617 Punkte.

Im Mittelpunkt des Handels standen die Papiere des Augenheil- Weltmarktführers Alcon. Novartis schloss den Kauf der Alcon-Anteile ab, die der Konzern noch nicht besass. Alcon-Aktien legten gut ein Prozent zu, die in New York gehandelten Papiere von Novartis sogar um knapp sechs Prozent.

Die Papiere von Honeywell zählten mit einem Abschlag von 1,9 Prozent zu den Verlierern. Der Mischkonzern rechnet 2011 mit einem Ergebniswachstum zwischen 17 und 24 Prozent. Händler führten den Kursrückgang auf Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rally zurück.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,12 Milliarden Aktien den Besitzer. 1030 Werte legten zu, 1968 gaben nach und 103 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,87 Milliarden Aktien 1048 im Plus, 1598 im Minus und 127 unverändert.

An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 10/32 auf 92-14/32. Sie rentierten mit 3,536 Prozent. Die 30- jährigen Bonds gaben 33/32 auf 94-11/32 nach und hatten eine Rendite von 4,600 Prozent.

(sda)

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