Emma Thompson : Stars zahlen keine Steuern wegen Skandalbank HSBC
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Emma Thompson Stars zahlen keine Steuern wegen Skandalbank HSBC

Oscar-Gewinnerin Emma Thompson kündigt an, keine Steuern mehr zu zahlen – so lange, bis die Skandal-Banker von HSBC hinter Gittern sind.

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laf
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Schauspielerin Emma Thompson und ihr Ehemann wollen keine Steuern zahlen, bis die Verantwortlichen für den HSBC-Skandal hinter Gittern sind.

Schauspielerin Emma Thompson und ihr Ehemann wollen keine Steuern zahlen, bis die Verantwortlichen für den HSBC-Skandal hinter Gittern sind.

Keystone/AP/Richard Shotwell
Die Bank HSBC befindet sich wegen des Verhaltens ihrer Schweizer Filiale im Kreuzfeuer der Kritik.

Die Bank HSBC befindet sich wegen des Verhaltens ihrer Schweizer Filiale im Kreuzfeuer der Kritik.

Keystone/ian Langsdon
Stuart Gulliver, der CEO der HSBC-Gruppe findet allerdings, ihn treffe keinerlei Schuld. Er könne nicht jeden Mitarbeiter einzeln überwachen.

Stuart Gulliver, der CEO der HSBC-Gruppe findet allerdings, ihn treffe keinerlei Schuld. Er könne nicht jeden Mitarbeiter einzeln überwachen.

Keystone/AP/Dita Alangkara

Die britische Schauspielerin Emma Thompson und ihr Ehemann Greg Wise wollen keine Steuern zahlen. Doch sie sind keine Steuerflüchtigen, die den Staat um sein Geld bringen wollen. Sie verweigern sich aus Protest. Die Idee kam offenbar von Wise, der ebenfalls Schauspieler ist. «Emma ist mit an Bord», sagt er der britischen Zeitung «The Guardian». Und er wird noch deutlicher: «Ich zahle keinen Penny mehr. Ich habe es geliebt Steuern zu zahlen, weil ich ein verdammter Sozialist bin. Wir stecken da alle zusammen drin. Aber ich verachte HSBC. Und bis diese Bastarde ins Gefängnis gehen, zahle ich nichts mehr.»

Er will gemeinsam mit seiner Frau eine Bewegung starten. «Wir werden eine ganze Menge von uns zusammentrommeln. Die können uns nicht alle ins Gefängnis werfen, aber wenn es nötig ist, sollen sie doch», so Wise weiter.

Auch Prominente hinterzogen Steuern

Im aktuellen Skandal um HSBC sieht sich die Schweizer HSBC-Filiale in Genf mit happigen Vorwürfen wie der Beihilfe zu Steuerhinterziehung, Terrorfinanzierung oder Drogenhandel konfrontiert. Auch Prominente haben von den Tricksereien profitiert. So etwa das Model Elle McPherson, der Schauspieler Christian Slater oder Formel-1-Rennfahrer Fernando Alonso. Der HSBC-Chef weist Vorwürfe an ihn persönlich grösstenteils von sich. «Kann ich wissen, was jeder meiner 257'000 Angestellten genau macht? Natürlich nicht!», so HSBC-Chef Stuart Gulliver.

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