Start nach Mass für 20 minutes
Aktualisiert

Start nach Mass für 20 minutes

Die Westschweizer Ausgabe von 20 Minuten ist gestern lanciert worden und fand bei Lesern und Inserenten bereits regen Anklang.

Ab sofort hat die Schweiz ihre erste sprachübergreifende Tageszeitung mit Regionalausgaben aus Lausanne, Genf, Zürich, Bern, Basel, Luzern und St. Gallen. Die 120 000 Exemplare der welschen Ausgabe werden im Genferseegebiet in 424 Boxen an Bahnhöfen und anderen ÖV-Stationen aufgelegt.

Das Echo auf die erste Ausgabe war mehrheitlich positiv: Eine Pendlerin stellte etwa fest, dass 20 minutes «nahrhafter» sei als das vor vier Monaten lancierte Konkurrenzblatt «Le Matin Bleu». Auch 20-minutes-Chefredaktor Philippe Favre ist überglücklich, dass die Zeitung nun endlich bei den Lesern ist: «Nach einem Monat Trockenübungen waren wir richtig heiss darauf, endlich in Aktion zu treten.» Die Leser und auch die Inserenten seien sehr zufrieden mit der ersten Nummer, so Favre. Dies vor allem auch deshalb, weil es in der Westschweiz nun endlich eine Alternative zu den Produkten des bisherigen Monopolisten Edipresse gebe.

Gefeiert wurden die jüngsten beiden Kinder der 20-Minuten-Familie mit einer Mega-Party im Lausanner Club Mad. Zahlreiche geladene Gäste und 200 Leser tanzten zum Sound der DJs Shakedown und Tatana.

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