Gerichts-Stream sabotiert – Statt der Djokovic-Anhörung gabs für die Zuschauer Porno und Volksmusik
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Gerichts-Stream sabotiertStatt der Djokovic-Anhörung gabs für die Zuschauer Porno und Volksmusik

Zu Beginn des Gerichts-Streams kam es zu diversen Pannen. Nachdem die Übertragung mit 45 Minuten Verspätung beginnen konnte, machten sich offenbar Trolle das enorme Interesse an der Übertragung der Djokovic-Anhörung zunutze.

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Porno statt Gerichtsbildern: Trolle blendeten falsche Bilder in die Übertragung aus dem Gericht ein.

Porno statt Gerichtsbildern: Trolle blendeten falsche Bilder in die Übertragung aus dem Gericht ein.

Twitter/ Zac Rellin
Polizeibeamte vor dem Hotel, in dem Djokovic untergebracht ist.

Polizeibeamte vor dem Hotel, in dem Djokovic untergebracht ist.

Reuters
Das Interesse an der gerichtlichen Klärung des Falles ist riesig.

Das Interesse an der gerichtlichen Klärung des Falles ist riesig.

REUTERS

Darum gehts

  • Die Übertragung von Novak Djokovics Anhörung war von Pannen gezeichnet.

  • Sie begann zu spät, musste unterbrochen werden und wurde verschiedentlich gestört.

  • So gab es etwa kurzzeitig Porno-Bilder zu sehen und Stimmen und Volksmusik zu hören.

Das riesige Interesse an der Übertragung der Anhörung von Novak Djokovic hat für allerlei technische Probleme gesorgt. Offenbar machten sich auch Trolle die gewaltige Aufmerksamkeit zunutze: Nachdem der Stream erst 45 Minuten nach dem geplanten Beginn starten konnte, flimmerten plötzlich Bilder aus einem Porno über die Bildschirme, wie der Journalist Zac Crellin twitterte. «Jemand hat die Übertragung des Gerichts übernommen und zeigt nun Porno», schrieb er. Rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauer hatten zuvor auf den Beginn der Anhörung gewartet, die vom Gericht öffentlich geteilt wurde.

Der Stream, den das Gericht über einen Link via Microsoft Team mit rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauern für die Öffentlichkeit weiter teilte, war offenbar einfach zu missbrauchen. Schliesslich wurde ein neuer Link bekanntgegeben. Über den ersten hatten offenbar Trolle auch «Folk-Musik und Memes» verbreitet.

Auf dem Youtube-Link, der danach für die Übertragung angegeben worden war, war zudem zu sehen, wie ein Gerichtsdiener rund eine halbe Stunde lang mit dem System rangelte und Bildschirme herumschob, wie Channelnews berichtet. Allerdings hatte er so viele Zuschauerinnen und Zuschauer angezogen, dass die beteiligten Server unter der Datenlast zusammenbrachen.

Die Übertragung wurde unter anderem auch von einem gewissen «Peter» gestört, der zu hören war, wie er «Wir sind drin!» rief. Gemäss Pedestrian TV rief Richter Anthony Kelly die Teilnehmer der Team-Sitzung auf, ihre Mikrofone nicht zu aktivieren.

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(Newsdesk)

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