Aktualisiert 03.12.2008 14:12

Risi/Marvulli

Statt miteinander nun gegeneinander

Die Trennung von Risi/Marvulli kann für das Zürcher Sechstagerennen eine positive Wirkung haben. Beide Fahrer haben neue Partner und bieten den Zuschauern damit mehr Spektakel. Damit rechnen auch die Veranstalter.

von
Herbie Egli

Die Organisatoren mussten rund eine Woche vor dem Start nochmals über die Bücher und die Startliste neu schreiben. Bruno Risi fährt nun mit dem Holländer Danny Stam und Franco Marvulli bildet mit dem Spanier Juan Llaneras ein Duo.

«Aushängeschild nicht verloren»

Co-Organisator Urs Freuler kann der Trennung auch etwas positives abgewinnen. «Wir haben unser Aushängeschild nicht verloren - im Gegenteil. Jetzt sind es zwei Lager, die für Spektakel sorgen und die beiden Fangruppen machen noch mehr Stimmung», sagte der zehnfache Bahnweltmeister gegenüber 20 Minuten Online.

Urs Freuler glaubt auch, dass die Spitze noch enger geworden ist. «Es sind nun mehr Teams, die um den Sieg mitfahren können und wenn ein 'Grosses' nicht aufpasst, schlägt plötzlich ein Aussenseiter zu», betonte Urs Freuler weiter.

Risi im Urnerland - Marvulli in Spanien

Die beiden «Geschiedenen» trainieren nach ihrer Trennung an verschiedenen Orten. Während Bruno Risi die Schweizer Kälte im Urnerland vorzieht, weilt Franco Marvulli in Spanien. Er kehrt erst einen Tag vor dem Start des Zürcher Sechstagerennens in die Schweiz zurück.

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