Selbstfahrende Busse: Statt «Olli» kommt ein anderer Bus nach Zug
Aktualisiert

Selbstfahrende BusseStatt «Olli» kommt ein anderer Bus nach Zug

Die Testphase für die selbstfahrenden Shuttles in Zug verzögert sich. Weil der Hersteller die Anforderungen nicht erfüllt, soll ein anderer Bus zum Zug kommen.

von
gwa
Soll den selbstfahrenden «Olli» ersetzen: Der autonome Shuttlebus EZ10, genannt «Milo».

Soll den selbstfahrenden «Olli» ersetzen: Der autonome Shuttlebus EZ10, genannt «Milo».

Wikipedia/ Rama

Gross war die Ankündigung im Frühling, als SBB, Mobility, die Zuger Verkehrsbetriebe (ZVB), der Technologie-Cluster Zug und die Stadt Zug den selbstfahrenden Bus «Olli» vorstellten. «Das ist die Mobilität der Zukunft», sagte SBB-CEO Andreas Meyer damals.

Die Zukunft lässt jedoch noch etwas auf sich warten: Anstatt wie angekündigt im Sommer soll die Pilotphase nun in der ersten Hälfte 2018 beginnen. Und: Anstatt «Olli» soll der Bus EZ10 der Firma Easy Mile zum Einsatz kommen, wie die SBB am Freitag mitteilten.

Shuttle wird getestet

«Nachdem der ursprüngliche Hersteller nicht den Anforderungen in der Umsetzung entsprechen konnte, wechselt das Projekt den Fahrzeughersteller», heisst es in der Mitteilung. Dieser wurde bereits «über ein Dutzend Mal erfolgreich auf der ganzen

Welt eingesetzt und in unterschiedlichen Szenarien getestet.»

Bis der selbstfahrende Shuttle zum Einsatz kommt, wird er ausgiebig getestet. Der erste Shuttle wurde bereits Ende August geliefert. Der zweite soll in der ersten Hälfte von 2018 folgen. Danach sollen zwischen dem Bahnhof Zug und dem Technologie-Cluster Fahrten mit Passagieren durchgeführt werden. Zuvor muss aber das Bundesamt für Strassen (Astra) noch grünes Licht geben.

Die Präsentation von «Olli» im vergangenen März (Video: gwa).

Durch Zug fahren bald selbstfahrende Shuttles

Schweizer Premiere: In der Stadt Zug verkehren zwischen dem Bahnhof und dem Technologiecluster ab Sommer Shuttlebusse ohne Chauffeur.

Deine Meinung