Rosberg bei IWC: «Statussymbole müssen Spass machen»
Aktualisiert

Rosberg bei IWC«Statussymbole müssen Spass machen»

Das Gedränge am blauen Teppich in Genf war enorm: Denn wenn die Schweizer Uhrenmarke IWC ruft, strömen die Weltstars herbei.

von
Monika Rufener
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Auf sie haben die Fotografen und Journalisten aus rund 25 Ländern in Genf gewartet: Emily Blunt und Christoph Waltz. Doch die beiden Superstars schritten standesgemäss zuletzt über den roten Teppich und nahmen sich nur wenig Zeit für Interviews.

Auf sie haben die Fotografen und Journalisten aus rund 25 Ländern in Genf gewartet: Emily Blunt und Christoph Waltz. Doch die beiden Superstars schritten standesgemäss zuletzt über den roten Teppich und nahmen sich nur wenig Zeit für Interviews.

Muriel Hilti/Tilllate
Posieren geht über Lamentieren, dachte sich wohl die britische Schauspielerin ...

Posieren geht über Lamentieren, dachte sich wohl die britische Schauspielerin ...

Muriel Hilti/Tilllate
... und auch der zweifache Oscar-Preisträger Waltz wollte so schnell wie möglich zum gemütlichen Teil des Abends übergehen. Ohne die Presse.

... und auch der zweifache Oscar-Preisträger Waltz wollte so schnell wie möglich zum gemütlichen Teil des Abends übergehen. Ohne die Presse.

Muriel Hilti/Tilllate

Zeit ist ein kostbares Gut. Ähnlich kostbar sind die Uhren der Luxusmarke IWC, die an ihre Gala im Genfer Uhrensalon einmal mehr internationale Stars einlud. Uhren sind längst auch zu einem Protzobjekt geworden: «An einer Luxusuhr interessiert mich vor allem die Mechanik dahinter», beschwichtigt der zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz (58) gegenüber 20 Minuten. Ähnlich sieht es auch die britische Schauspielerin Emily Blunt: «Statussymbole sind nicht wichtig für mich», so die 31-Jährige. Anders sieht dies Formel-1-Pilot Nico Rosberg, er gönnt sich gerne etwas. Ihm geht es dabei aber nicht ums Angeben: «Statussymbole müssen Spass machen», erklärt der deutsch-finnische Rennfahrer.

Die erste IWC vom Papa zum 16. Geburi

Seine erste IWC-Uhr bekam Nico Rosberg zu seinem 16. Geburtstag von seinem Vater geschenkt. Sein Konkurrent Lewis Hamilton hingegen musste sich seine erste Markenuhr selbst verdienen: «Wir hatten früher nicht viel Geld. Das meiste ging nämlich für mein Kart-Training drauf.» Ausserhalb der Formel-1-Strecke lässt sich der amtierende Weltmeister jedoch selten stressen: «Ich nehme mir gerne meine Zeit», so der 30-Jährige gegenüber 20 Minuten. Muss seine Freundin Nicole Scherzinger also immer auf ihn warten? «Bei ihr ist es umgekehrt, da warte ich jeweils. Sie braucht auch Zeit, um sich hübsch zu machen.»

Andere geladene Promis würden jedoch niemals jemanden auf sich warten lassen. «Meine Mutter sagte immer: Pünktlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg», so das «Victoria's Secret»-Model Adriana Lima. Die 33-jährige Brasilianerin selbst würde sich als überpünktlich bezeichnen. Auch Schauspieler Moritz Bleibtreu nimmt es genau mit der Zeit: «Wenn die Pünktlichkeit die Höflichkeit der Könige ist, dann bin ich tatsächlich ein König», meint der Schauspieler.

Erst die Uhr, dann der Rest

Wenn Ronan Keating zu spät kommen würde, dann liegt es garantiert nicht daran, dass er keine Uhr am Handgelenk hat. Der Ire ist ein Uhren-Sammler: «Ich habe inzwischen etwa 70 Stück», erzählt der 37-Jährige. Seine Freundin Storm Uechtritz wurde bereits mit dem Uhren-Fieber angesteckt, so vernarrt wie ihr Liebster ist sie aber noch lange nicht: «Ronan wählt am Morgen zuerst die Uhr aus und schaut dann, welche Kleider dazu passen», verrät die australische TV-Produzentin.

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