Staubli: Ein neuer Stern am FCZ-Himmel
Aktualisiert

Staubli: Ein neuer Stern am FCZ-Himmel

Praktisch über Nacht wurde der Meilemer Remo Staubli zum Star: Einen Tag nach seinem ersten Treffer für den FCZ klingelt bei dem 18-Jährigen pausenlos das Telefon.

Er stand gerade mal drei Minuten auf dem Platz: Der Ball kam, Staubli lief ein paar Schritte, drückte ab und traf. Mit seinem Tor gegen Sion sicherte der 18-Jährige dem FCZ am Sonntag nicht nur den Sieg, er machte sich auch gleich selber zum Star: «Ich bin nur noch am Interviewsgeben, ein völlig neues Gefühl für mich», sagt der Mittelfeldspieler. Sein Bild plötzlich in allen Zeitungen zu sehen, sei schon speziell.

Dabei ist Staubli eigentlich ein Spätzünder: Seine Leidenschaft für den Fussball entdeckte er erst mit 9 Jahren, als er mit seiner Familie von Deutschland nach Meilen zog. «Zuvor spielte ich Tennis und war im Leichtathletik-Club.» Erst als Jungtalent beim FC Meilen habe er gemerkt, dass sein Herz für den Fussball schlage. «In dieser Zeit träumte ich wie viele in diesem Alter von einer grossen Karriere», sagt der FCZ-Spieler. Doch daran geglaubt habe er nicht einmal, als er 2002 zu Zürich wechseln durfte.

Am Sonntag ist er seiner Vision einen Schritt näher gekommen. «Ich bilde mir aber nicht allzu viel darauf ein», sagt der Gymnasiast. Bevor er ganz auf den Sport setze, wolle er so oder so die Matura abschliessen. Und jetzt vor allem Schweizer Meister werden.

Romina Lenzlinger

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