Nasa besorgt: Staubsturm legt Mars-Rover lahm
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Nasa besorgtStaubsturm legt Mars-Rover lahm

Ein gigantischer Staubsturm auf dem Mars breitet sich weiter aus. Rover «Opportunity» befindet sich im Ruhemodus.

von
scl
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Lahmgelegt: Selbstporträt des Rovers «Opportunity», den ein gigantischer Staubsturm auf dem Mars vorübergehend lahmgelegt hat.

Lahmgelegt: Selbstporträt des Rovers «Opportunity», den ein gigantischer Staubsturm auf dem Mars vorübergehend lahmgelegt hat.

AFP/NASA
In zwei bis drei Tagen werde der Sturm aller Voraussicht nach den ganzen Planeten bedecken: zusammengesetztes Bild der Nasa.

In zwei bis drei Tagen werde der Sturm aller Voraussicht nach den ganzen Planeten bedecken: zusammengesetztes Bild der Nasa.

Keystone/NASA/JPL-Caltech/MSSS via AP
Der Staubsturm lässt so gut wie keine Sonne mehr durch, um die per Sonnenenergie betriebenen Batterien des Rovers aufzuladen.

Der Staubsturm lässt so gut wie keine Sonne mehr durch, um die per Sonnenenergie betriebenen Batterien des Rovers aufzuladen.

Keystone/Chip Somodevilla/AFP

Der gigantische Staubsturm auf dem Mars, der den Rover «Opportunity» bereits vorübergehend lahmgelegt hat, wird sich nach Ansicht von Experten weiter ausbreiten. In zwei bis drei Tagen werde der Sturm aller Voraussicht nach den ganzen Planeten bedecken, sagte John Callas, Manager bei der US-Raumfahrtbehörde Nasa, am Mittwoch.

Im Hinblick auf den Rover «Opportunity», der seine wissenschaftlichen Aktivitäten wegen des Sturms vorübergehend eingestellt hat, seien er und seine Kollegen «besorgt, aber hoffnungsvoll», sagte Callas bei einer Pressekonferenz. «Er sollte in der Lage sein, den Sturm zu überstehen.»

Rover sollte wieder aufwachen

Der Staubsturm lässt so gut wie keine Sonne mehr durch, um die per Sonnenenergie betriebenen Batterien des Rovers, der seit 2004 über den Roten Planeten rollt, aufzuladen. Deswegen ist «Opportunity» nun im Ruhemodus, aus dem der Rover den Erwartungen nach wieder aufwachen kann, wenn der Sturm vorüber ist. Wann das sein wird, können die Experten aber noch nicht genau absehen.

Für die anderen Mars-Missionen wie die Sonden, die um den Planeten kreisen, den nuklear betriebenen Rover «Curiosity» oder den derzeit zum Mars fliegenden Lander «InSight» bestehe nach derzeitigem Stand keine Gefahr. (scl/sda)

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