«Sorry für den unpassenden Vergleich»: Stefan Büsser und seine Co-Hosts entschuldigen sich bei den Serben
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«Sorry für den unpassenden Vergleich»Stefan Büsser und seine Co-Hosts entschuldigen sich bei den Serben

In der neuesten Folge des SRF 3-Podcasts «Quotenmänner» witzelte man im Rahmen einer Djokovic-Diskussion, dass sich «ranghohe Serben in der Regel erst in Den Haag entschuldigen.» Jetzt gibts dafür eine offizielle Entschuldigung.

von
Christina Duss
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Vergangene Woche haben sich Moderator und Comedian Stefan Büsser (35) und die beiden Comedy-Autoren Michael Schweizer (Mitte) und Aron Herz (links) im gemeinsamen SRF 3-Podcast «Quotenmänner» über Tennisspieler Novak Djokovics Benefizturnier unterhalten.

Vergangene Woche haben sich Moderator und Comedian Stefan Büsser (35) und die beiden Comedy-Autoren Michael Schweizer (Mitte) und Aron Herz (links) im gemeinsamen SRF 3-Podcast «Quotenmänner» über Tennisspieler Novak Djokovics Benefizturnier unterhalten.

SRF
Dabei ging es um die Adria-Tour des serbischen Tennisstars, bei der Hygiene- und Abstandsregeln nicht eingehalten wurden und es mehrere Corona-Fälle gegeben hat. Auch Djokovic (33) und seine Frau gehörten zu jenen, die sich im Rahmen der Tour mit dem Virus angesteckt hatten. Am 23. Juni entschuldigte sich die ATP-Nummer 1 in einem Statement auf Instagram für den «Schaden, die er angerichtet habe.»

Dabei ging es um die Adria-Tour des serbischen Tennisstars, bei der Hygiene- und Abstandsregeln nicht eingehalten wurden und es mehrere Corona-Fälle gegeben hat. Auch Djokovic (33) und seine Frau gehörten zu jenen, die sich im Rahmen der Tour mit dem Virus angesteckt hatten. Am 23. Juni entschuldigte sich die ATP-Nummer 1 in einem Statement auf Instagram für den «Schaden, die er angerichtet habe.»

Instagram / djokernole
Im Gespräch der «Quotenmänner» von vergangener Woche wurde der Vorfall nochmals besprochen. Dabei bemerkte SRF-Comedy-Redaktor Michael Schweizer unter anderem: «In der Regel entschuldigen sich ranghohe Serben ja eher in Den Haag vor dem Gerichtshof.»

Im Gespräch der «Quotenmänner» von vergangener Woche wurde der Vorfall nochmals besprochen. Dabei bemerkte SRF-Comedy-Redaktor Michael Schweizer unter anderem: «In der Regel entschuldigen sich ranghohe Serben ja eher in Den Haag vor dem Gerichtshof.»

Instagram / stefanbuesser

Darum gehts

  • In der neuesten Folge der SRF 3-Podcasts «Quotenmänner» wurde vergangene Woche über Tennisspieler Novak Djokovics Adria-Tour und die darauf gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus diskutiert.
  • Im Gespräch fiel der Satz «Ranghohe Serben entschuldigen sich in der Regel ja eher in Den Haag.»
  • Serbinnen und Serben starteten eine Petition, mit der man gegen die Aussage vorgehen will.
  • In einem offiziellen Statement entschuldigt sich das Trio nun bei der serbischen Community.

Vergangene Woche haben sich Moderator und Comedian Stefan Büsser (35) und die beiden Comedy-Autoren Michael Schweizer und Aron Herz im gemeinsamen SRF 3-Podcast «Quotenmänner» über Tennisspieler Novak Djokovics Benefizturnier unterhalten.

Dabei ging es um die Adria-Tour des serbischen Tennisstars, bei der Hygiene- und Abstandsregeln nicht eingehalten wurden und es mehrere Corona-Fälle gegeben hat. Auch Djokovic (33) und seine Frau gehörten zu denen, die sich im Rahmen der Tour mit dem Virus angesteckt hatten. Am 23. Juni entschuldigte sich die ATP-Nummer 1 in einem Statement auf Instagram für den «Schaden, die er angerichtet habe.»

«In der Regel entschuldigen sich ranghohe Serben in Den Haag»

Im Gespräch der «Quotenmänner» von vergangener Woche wurde der Vorfall nochmals besprochen. Dabei bemerkte SRF-Comedy-Redaktor Michael Schweizer unter anderem: «In der Regel entschuldigen sich ranghohe Serben ja eher in Den Haag vor dem Gerichtshof.»

In den Tagen nach der Ausstrahlung der Folge gab es darauf erste Reaktionen. So wurde etwa eine Petition via «openPetition» gestartet. «Die Aussage der drei Herren in einem von der SRF veröffentlichtem Podcast (…) ist weder nach Bundesgesetz noch moralisch akzeptabel», heisst es im Petitionstext. Rund 2600 Menschen haben bisher unterschrieben.

«Sorry für den unpassenden Vergleich»

Am Samstag hat nun Comedian Stefan Büsser dazu geäussert. Auf seinem Instagram-Account postet er ein Statement der «Quotenmänner»: «Unsere letzte Podcast-Folge hat bei einigen unserer serbischen ZuhörerInnen ein schlechtes Gefühl ausgelöst.» Es tue ihnen leid, dass man zu wenig deutlich ausgedrückt habe, dass sich die Kritik an Novak Djokovic und nicht gegen Serben im Allgemeinen richtete.

«Sorry für den unpassenden Vergleich und die negativen Gefühle, die dieser ausgelöst hat», heisst es im Statement, das auch «Quotenmann» Michael Schweizer gepostet hat.

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