Aktualisiert 05.03.2008 14:57

Stefanie Heinzman: Ein Ständchen für 20minuten.ch

Eben war sie noch der Geheimtipp im Wallis, doch seit der Stefan Raab-Show ist Stefanie Heinzman in der ganzen Schweiz bekannt. Am Freitag erscheint ihr erstes Album. Hören Sie exklusiv die neue Single «Like A Bullet»!

von
Philipp Dahm

Stefanie und Bruderherz Claudio performen «If I Don't Love You». <br><i>Video: 20minuten.ch: Madeleine Sigrist</i/>

Mit ihrer Debütsingle «My Man Is A Mean Man» hat sich Stefanie Heinzman in der Schweiz einen Namen gemacht. Jetzt sattelt die Walliserin noch drauf – und zwar gleich 13 Mal: Am Freitag kommt ihre erste CD «Masterplan» heraus. Darauf zeigt die 18–Jährige mit der Megastimme in 14 Stücken, warum sie das Raab-Casting zurecht gewonnen hat. Auf 20minuten.ch können Sie, liebe User, bereits die erste Single «Like a Bullet» anhören!

Album in Rekordzeit

Die Aufnahmen wurden in der Rekordzeit von nur drei Wochen durchgezogen. «Normal ist das nicht, aber es musste sein», gibt Stefanie im Interview mit 20minuten.ch zu. Das Lied «Xtal» (sprich: cristal) liegt ihr besonders am Herzen: Ihr Bruder hat es gemeinsam mit ihr geschrieben. «Mehr Lieder von Claudio sind aber nicht darauf.»

Wie läuft denn eigentlich die Song-Auswahl ab? «Es gibt einen Pool, aus denen man sich aussuchen kann, was einem gefällt», erklärt die Sängerin offen. Und wie viel Stefanie steckt in einem solchen Stück dann noch? «Ich wähle ja nach meinem Geschmack aus. Dann werden die Lieder auch noch verändert, so dass man am Ende schon sagen kann, dass etwas von mir darin steckt.»

Gefragt: Stefanie Heinzman

Kontakt zu den anderen Showfinalisten von Stefan Raab besteht lose immer noch. «Als ich das letzte Mal in Berlin war, hat Gregor zufällig angerufen. Wir haben uns dann getroffen und waren gemeinsam Nachtessen.» Einen schönen Abend hatte sie auch bei der Verleihung der Swiss Music Awards. Vor einem Jahr wäre sie dorthin vielleicht nicht eingeladen gewesen. «Eine coole Veranstaltung», lautet ihr Urteil. «Ich habe viele neue Leute kennen gelernt.»

Das Highlight war ihr Treffen mit Stress, der «alle drei Preise verdient hat. Nur an der Form der Auszeichnungen könnte man noch arbeiten», scherzt sie mit Blick auf deren Ziegelstein-Look. Was wenn sie im nächsten Jahr die beste Newcomerin wird? «Ich wäre huere erfreut.» Und wenn Börni dann gewinnt? «Dann gönne ich ihr das natürlich.» Wie viel Star auch immer in Stefanie stecken mag, divenhaftes Verhalten gehört auf keinen Fall dazu.

Wenn das Privatleben öffentlich wird

Apropos Leben im Fokus der Öffentlichkeit: Wie viele Interviewtermine muss Stefanie vor ihrer LP-Veröffentlichung durchstehen? «Am Sonntag habe ich frei, aber ansonsten kommt jeden Tag etwas.» Und immer wollen die Leute dasselbe wissen? «Darauf sprechen mich viele an. Aber das nervt mich überhaupt nicht, dass sich die Fragen wiederholen. Ich hatte da auch Angst vor, aber es ist nicht so schlimm. Ich sitze ja jedes Mal einem neuen Menschen gegenüber.»

Diese Menschen erkundigen sich allerdings auch nach ihrem Privatleben. Vor kurzem hat sich das Stimmwunder von ihrem Freund getrennt. Wie ist es, immer wieder darauf angesprochen zu werden? Reisst das keine Wunden auf? «Es ist relativ beschissen», gibt Stefanie unumwunden zu. «Aber ich habe eigentlich kein grosses Problem, darüber zu reden. Ich selbst finde mein Privatleben nur gar nicht so wichtig.» An Männer verschwendet sie jedenfalls erstmal keine Gedanken mehr. «Die Trennung muss ich erstmal überwinden.»

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