Aktualisiert 18.01.2017 04:00

Australian Open

Stefanie Vögele scheitert an Williams' Power

Out in der 2. Runde: Stefanie Vögele verliert am Australian Open gegen die US-Amerikanerin Venus Williams 3:6, 2:6.

von
chk
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Steht gegen die Weltnummer 13 auf verlorenem Posten: Die Aargauerin Stefanie Vögele am Australian Open. (18. Januar 2016)

Steht gegen die Weltnummer 13 auf verlorenem Posten: Die Aargauerin Stefanie Vögele am Australian Open. (18. Januar 2016)

Keystone/Tracey Nearmy
Spielt ihre Erfahrung aus: Venus Williams. (18. Januar 2016)

Spielt ihre Erfahrung aus: Venus Williams. (18. Januar 2016)

Keystone/Dita Alangkara
Vögele wehrt sich, muss viel laufen, schafft aber trotzdem wenig. (18. Januar 2016)

Vögele wehrt sich, muss viel laufen, schafft aber trotzdem wenig. (18. Januar 2016)

Keystone/Dita Alangkara

Die 26-jährige Qualifikantin aus dem Aargau stand gegen die Power der zehn Jahre älteren Amerikanerin auf verlorenem Posten. Im ersten Satz geriet Vögele sogleich 0:3 in Rückstand, ehe sie besser ins Spiel fand und eines der beiden Breaks zurückholte. Zum 3:6 musste sie aber ihren Aufschlag ein weiteres Mal abgeben.

Der zweite Satz bot ein ähnliches Bild. Vögele wehrte sich nach Kräften, musste viel laufen, schaffte es aber trotz fünf Assen zu wenig, Williams auch mal unter Druck zu setzen. Die Amerikaner liess sich deutlich mehr Winner gutschreiben (24:18), beging aber nur wesentlich mehr unnötige Fehler als die Schweizerin (24:22).

Fünf Spiele in sieben Tagen

Im zweiten Satz gelangen Williams Breaks zum 3:1 und am Ende nochmals zum 6:2, als sie nach 83 Minuten ihren zweiten Matchball mit einem Return-Winner verwertete. «Sie gab mir immer wieder ein paar kleine Chancen, ins Spiel zurückzukommen, aber ich konnte diese zu wenig nutzen», stellte Vögele fest. Im fünften Spiel in sieben Tagen sei sie auch nicht mehr ganz so frisch gewesen.

Die Enttäuschung der Aargauerin hielt sich einigermassen in Grenzen. «Ich hatte fünf gute Matches, darauf lässt sich aufbauen.» Die Nummer 112 der Welt wird als nächstes in St. Petersburg und Budapest spielen. (chk/sda)

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