Aktualisiert 25.06.2009 12:10

Dank neuem SchwimmanzugSteffen verbessert Weltrekord über 100 m Crawl

Britta Steffen hat an den deutschen Meisterschaften in Berlin für einen Paukenschlag gesorgt. Die Olympiasiegerin schwamm im Vorlauf über 100 m Crawl in 52,85 Weltrekord und verbesserte die bisherige Bestmarke der Australierin Lisbeth Trickett vom 27. März 2008 um drei Hundertstel.

Steffen blieb zudem zwei Zehntelsekunden unter dem von ihr gehaltenen Europarekord. Für den Rekord machte die Deutsche vor allem ihren neu entwickelten Anzug verantwortlich. «Das ist das krasseste Teil, das ich je getragen habe. Du stirbst nicht auf den letzten Metern, du hast keine Schmerzen», sagte die Olympiasiegerin von Peking über 50 m und 100 m Crawl.

Nach der «Erfüllung meines zweiten Lebenstraums nach Olympia- Gold» stimmte Steffen indes kritische Töne an. «Dieser Anzug ist im nächsten Jahr nicht mehr erlaubt, was auch gut ist, weil diese Materialschlacht den Schwimmsport kaputt macht», sagte die 25-jährige Berlinerin. «Ich bin nicht so euphorisch, weil noch viele Weltrekorde fallen werden.» Der Weltverband FINA will erst ab 2010 strengere Regeln für die umstrittenen High-Tech-Dresses erlassen. (si)

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