Premiere von MySports: Steffi Buchlis Turbulenzen zur Feuertaufe bei UPC
Aktualisiert

Premiere von MySportsSteffi Buchlis Turbulenzen zur Feuertaufe bei UPC

Die ehemalige SRF-Moderatorin erlebt zum Start des neues Sportsenders MySports auf UPC einen hektischen Abend.

von
Sebastian Rieder

«Ich hoffe, ihr macht keine Flecken auf dem frisch polierten Tisch»: Steffi Buchli und ihre Experten im neuen MySports-Studio. (Video: UPC MySports)

Im ersten Moment machte es den Anschein, ein Geist würde den Sendestart torpedieren. Mit einer schwarzen Wand eröffnete MySports die erste Sekunde der neuen Eishockey-Sendung. Zuerst blitzten da nur das halbe Gesicht und die rote Haarpracht von Steffi Buchli auf, ehe sich die Programmleiterin von UPC mit breiter Brust ins Bild traute.

«Wow, verrückt. Es ist es so weit. Wir haben Zuschauer, und zwar schon recht viele.» Mit diesen Worten moderierte Buchli den Auftakt am Freitagabend um Punkt 18 Uhr. «Wie lange haben wir uns auf diesen Moment hingesehnt und nun ist er da: die Geburtsstunde vom neuen Sportsender der Schweiz, von MySports.»

Prominente Studiogäste

An der Seite des ehemaligen NLA-Schiedsrichters Nadir Mandioni und dem früheren Nationalstürmer Patrick Bärtschi präsentierte Buchli weitgehend souverän den Start in die neue Eishockey-Saison. Ein Kamerawackler, ein Versprecher und ein Mikrofon, das Buchli am Kragen kurz unglücklich an den Hals drückte – das war alles, was die Zuschauer in der Startviertelstunde zu beklagen hatten.

Ansonsten lief die Sendung bis zur Live-Übertragung der Partie HC Davos gegen EV Zug glatt über die Bühne. Und auch die beiden zusätzlichen Studiogäste Reto Suri vom EVZ und Eric Blum vom SC Bern (beide zurzeit verletzt) sorgten für eine flotte Taufe der Magazine Holy Shift und Puck'n'Goal.

Eine kleine Panne

Störungsfrei verlief auch die Übertragung aus Davos, wobei nach dem gewonnenen Penaltyschiessen der Zuger zu später Stunde bei Steffi Buchli der Sendeablauf etwas verloren ging. «Aahh, jetzt sind wir doch noch nicht bei Back Check», sagte Buchli, als sie das gleichnamige After-Match-Format ansagen wollte.

Statt Ratlosigkeit folgte: zack, Werbung. So löste die Regie die erste kleine Panne zur Premiere. «Es geht noch ein bisschen Turbulent zu und her», sagte Buchli nach der künstlichen Kommerzpause mit einem Lächeln im Gesicht. Dank ihrer langjährigen Erfahrung bei SRF und einer grossen Portion Gelassenheit umschiffte sie alle Klippen ohne Schaden zu nehmen, grössere Peinlichkeiten blieben aus.

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