Aktualisiert 06.02.2008 20:10

«Universe at War»Steht das Ende der Welt bevor?

In «Universe at War» geben sich Aliens auf dem Schauplatz Erde
aufs Dach: Unterhaltsame
Ideen – aber schwache
Umsetzung.

Die Wesen der «Hierarchie» sind üble Kerle: Einzig die Ausbeutung und totale Zerstörung der von ihnen besuchten Planeten haben sie zum Ziel. Ihr nächstes Opfer: die Erde. Die Verteidigungslinien der Menschen sind schnell überwunden, das Ende der Welt stünde bevor – wären da nicht zwei erbitterte Feinde der «Hierarchie». Wie aus dem Nichts tauchen sie auf und pfuschen den Bösewichten ins Handwerk: die Novus und die Masari. Und die Menschen sehen dem Treiben staunend zu.

So beginnt das Echtzeitstrategiespiel «Universe at War». In erbitterten und oft hektischen Schlachten steuern Spieler die Feinde der «Hierarchie», errichten leistungsfähige Infrastrukturen und stellen in kürzester Zeit eine schlagkräftige Armee auf die Beine.

Da sich die Kamera aber kaum aus dem Geschehen herauszoomen lässt, geht die Übersicht bald verloren, das Dirigieren der Einheiten wird zur Geduldsprobe. Dennoch sind die Missionen nicht allzu schwer zu meistern. Spass machen zudem die Spezialfähigkeiten der beteiligten Rassen. So können die Novus buchstäblich wie der Blitz über Stromleitungen an neue Einsatzorte geschickt werden – um dem Feind zum Beispiel in den Rücken zu fallen. Gedämpft wird die Spielfreude hingegen von der plump erzählten Story sowie den hölzernen Dialogen. Die wenig brillante Grafik ruckelt zudem auch bei fett ausgebauten PCs. Da «Universe at War» nicht allzuhohe Anforderungen an die Spieler stellt, empfiehlt sich das Game vor allem für angehende Strategen.

Jan Graber

«Universe at War» für PC; Sega, ABC.

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