«Skandalstreifen»: Steiners Spot ist Economiesuisse zu krass
Aktualisiert

«Skandalstreifen»Steiners Spot ist Economiesuisse zu krass

Der umstrittene Viralspot von Regisseur Michael Steiner im Rahmen der Abstimmungskampagne gegen die Abzocker-Initiative wird nicht ausgestrahlt. Das Video hätte als Provokation und Drohung verstanden werden können.

von
bee
Regisseur Michael Steiner bekräftigt sein Engagement gegen die Minder-Initiative.

Regisseur Michael Steiner bekräftigt sein Engagement gegen die Minder-Initiative.

Economiesuisse will auf das Austrahlen des Viralspots des bekannten Schweizer Regisseurs Michael Steiner verzichten. Der dreiminütige Film hätte im Rahmen der Abstimmungskampagne gegen die Abzocher-Initiative den Schaden im Falle einer Annahme der Minder-Initiative für die Schweiz thematisieren sollen. Michael Steiner begründete sein Engagement gegen die Minder-Initiative unter anderem mit der ungerechten öffentlichen Anprangerung von Mario Corti durch den Initianten Thomas Minder.

Geplant war deshalb ein Viralspot namens «Grounding 2026» für die Schlussmobilisierung im Internet. Da das Video als Drohung und als unnötige Provokation missverstanden werden könnte, werde auf den Einsatz des Films während und nach der Kampagne verzichtet, schreibt Economiesuisse. Der Regisseur sei mit dem Vorgehen im Zuge der Kampagne einverstanden. (bee/sda)

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