Steinewerfen: Schweigen ist Gold
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Steinewerfen: Schweigen ist Gold

Seine Aussagen vor der TV-Kamera bei der gewalttätigen 1.-Mai-Nachdemo in Zürich könnten einen Lehrling seinen Job kosten. Sein Vorgesetzter findet Steine auf Polizisten werfen nicht so toll.

Der 19-jährige B. R.*; Lehrling bei der Gemeindeverwaltung Fehraltorf, gab dem Fernsehsender Telezüri während der Ausschreitungen am Tag der Arbeit bereitwillig Auskunft über seine Motivation zur Teilnahme an den Krawallen: Es mache doch Spass, Polizisten mit Steinen zu bewerfen, sagte er in die Kamera. Sein Pech: Sein Arbeitgeber verfolgte den Fernsehauftritt. Fehraltorfs Gemeindepräsident Wilfried Ott (SVP) ist entsetzt über die Äusserungen des jungen Mannes, der beim Werkhof Fehraltorf eine Betriebspraktikerlehre macht. Jetzt überlegt man sich bei der Gemeinde Sanktionen gegen den Angestellten: Noch diese Woche soll entschieden werden, ob ihm gar gekündigt wird. B. R. bangt um seinen Job und gibt sich reuig: Laut Radio Top hat er sich brieflich bei der Gemeinde für seine Äusserungen entschuldigt – und beteuert, er habe selber keine Steine geworfen.

Marco Lüssi

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