13.10.2020 12:52

Prämien 2021Stelle hier dem Experten deine Frage zum Thema Krankenkasse

Zahlt die Krankenkasse den Corona-Test? Und wer kommt für die Kosten des Corona-Heilmittels auf? Comparis-Experte Felix Schneuwly beantwortet deine Fragen zur Krankenkasse im Live-Chat.

von
Fabian Pöschl
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Krankenkassen-Experte Felix Schneuwly vom Vergleichsdienst Comparis beantwortet am Donnerstag im Live-Chat Fragen der 20-Minuten-Leser.

Krankenkassen-Experte Felix Schneuwly vom Vergleichsdienst Comparis beantwortet am Donnerstag im Live-Chat Fragen der 20-Minuten-Leser.

20 Minuten
Die Prämie für die Krankenkasse steigt 2021 um 0,5 Prozent.

Die Prämie für die Krankenkasse steigt 2021 um 0,5 Prozent.

KEYSTONE
Das ist der dritte leichte Anstieg in Folge.

Das ist der dritte leichte Anstieg in Folge.

KEYSTONE

Darum gehts

  • Die Krankenkassenprämie steigt nächstes Jahr leicht an.
  • Comparis-Experte Felix Schneuwly beantwortet am Donnerstag Leserfragen zur Krankenkasse.
  • Hier kannst du dem Krankenkassen-Profi deine Frage stellen.

Die Prämie für die Krankenkasse steigt nächstes Jahr mit 0,5 Prozent zum dritten Mal in Folge leicht an. Der Prämienschock fällt trotz Corona aus. Wie sich die Pandemie auf die Gesundheitskosten auswirkt, ist aber noch unklar. Der Bundesrat rechnet damit, dass die Prämie in den kommenden Jahren weiter steigt.

Zahlt die Krankenkasse das Corona-Heilmittel? Muss ich überhaupt eine Versicherung abschliessen? Und kann ich bei einem Wechsel der Krankenkasse Geld sparen? Krankenkassen-Experte Felix Schneuwly vom Vergleichsdienst Comparis stellt sich demnächst in einem Live-Chat den Leserfragen. Wegen einer kurzfristig angesagten Medienkonferenz des Bundes wird der Live-Chat verschoben. Der neue Termin wird später bekanntgegeben.

Hier kannst du deine Frage einreichen

«UNERTRÄGLICHE LAST»

Prämien sollen sinken

Dass der Bund den Anstieg der Prämien relativ niedrig halten kann, reicht dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) «bei weitem nicht», wie es in einer Mitteilung heisst. Die Krankenkasse sei in den vergangenen Jahren zu einer «unerträglichen Last» für die Schweizer Haushalte geworden. Dazu kam 2020 noch die Coronavirus-Krise. Genau für so eine Krise hätten die Krankenkassen mit 11 Milliarden Franken doppelt so hohe Reserven angehäuft als gesetzlich vorgeschrieben. Doch wie sich herausstellte, wurden diese Reserven gar nicht benötigt. «Der horrende Reserveberg muss rasch abgebaut und den Versicherten zurückgegeben werden, was ihnen zusteht.» Den bereits angekündigten freiwilligen Reserveabbau von 211 Millionen Franken bezeichnet der SGB als «mickrig». Die Gewerkschaften fordern, dass ein Haushalt künftig mit höchstens 10 Prozent des verfügbaren Einkommens durch die Krankenkassenprämien belastet wird.

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108 Kommentare
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dh

14.10.2020, 15:46

warum geben die Kassen so vie Geld aus für die Werbung! sparmglichkeit vorhanden!

Lachkrampf

14.10.2020, 14:46

Wenn ich sehe wie die in den Spitälern, Kantonen und H+ arbeiten, kann sich die Prämie nur noch in eine Richtung bewegen. Logisch.

Roger

14.10.2020, 14:25

Früher war ich auch immer genervt von der Krankenkasse, als meine Mutter und Vater (beide Krebs) gestorben sind, war ich froh hatten sie eine Kasse. Die Kosten von jeweils 10000 Franken und 25 000 Franken hätte ich niemals bezahlen können. Und sie waren nur maximal 3 Wochen im Spital zum Schluss. Seit da, zahle ich gerne solidarisch für die Anderen, und freue mich, wenn ich gesund bleibe.