Stellenabbau bei der Asyl-Organisation
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Stellenabbau bei der Asyl-Organisation

Die Asyl-Organisation Zürich schliesst drei Durchgangszentren. Als Folge des Sanierungsprogrammes 04 baut sie zudem bei den Fachdiensten ab. Rund 60 Mitarbeitende sind davon betroffen.

Die Asyl-Organisation schliesst bis Ende Januar 2005 die Durchgangszentren in Uster/Wallisellen, Hinteregg und Opfikon. Die Asyl-Organisation führt diese im kantonalen Mandat.

Zudem baut sie als Folge des Sanierungsprogrammes 04 des Kantons Zürich den Dienstleistungsumfang in den Fachdiensten ab. Das Ethnologisch-Psychologische Zentrum reduziert seine bisherige Betreuungskapazität von 100 Plätzen rund um die Hälfte, wie das Sozialdepartement der Stadt Zürich am Montag mitteilte.

Der PsychoSoziale Dienst stellt die Ausbildung und Vermittlung von Mediatoren ein. Vom Abbau sind rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Asyl-Organisation betroffen. Der grösste Teil von ihnen verliert die Stelle, bei einigen kommt es zu einer Pensumsreduktion. Die Mitarbeitenden werden begleitend unterstützt.

Die Asyl-Organistaion Zürich ist eine Dienststelle des Sozialdepartements der Stadt Zürich. Im nächsten Jahr soll sie in eine selbstständig öffentlich-rechtliche Anstalt umgewandelt werden. Die Vorlage wird voraussichtlich Mitte 2005 der Zürcher Stimmbevölkerung vorgelegt.

(sda)

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