Speicherchips: Stellenabbau bei Infineon
Aktualisiert

SpeicherchipsStellenabbau bei Infineon

Der Chiphersteller Infineon hat erneut rote Zahlen geschrieben. Konzernchef Peter Bauer kündigte heute in München den Abbau von etwa 3000 Stellen an.

Der Konzernverlust betrug im dritten Quartal 592 Millionen Euro (958 Mio. Franken), wie Infineon mitteilte. Erneut musste das Unternehmen Abschreibungen auf die kriselnde Speicherchiptochter Qimonda verbuchen. Im Vergleich zum Vorquartal ging der Fehlbetrag aber deutlich um fast 780 Millionen Euro zurück.

Beim Umsatz musste Infineon gegenüber dem Vorquartal einen Rückgang um 2 Prozent auf 1,029 Milliarden Euro verbuchen. Dagegen wuchs der Gewinn vor Steuern und Zinsen ohne Qimonda im Quartalsvergleich von 36 Millionen Euro auf 71 Millionen Euro.

Konzernchef Bauer kündigte zugleich den Abbau von 3000 Stellen im Rahmen eines Sparprogramms an. «Die Risiken der aktuellen Marktbedingungen, die nachteilige Wechselkursentwicklung und die Anforderungen der Reorganisation an das Unternehmen machen einen Personalabbau unvermeidlich». (dapd)

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