Bern: Stephan Hügli kandidiert «wild»
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BernStephan Hügli kandidiert «wild»

Der Stadtberner Gemeinderat Stephan Hügli kandidiert «wild» für eine Wiederwahl in die Exekutive. Die FDP hatte den Sicherheitsvorsteher nach den Krawallen vom 6. Oktober fallengelassen.

Er habe das Gefühl, mit seiner «Art des Arbeitens Wesentliches für das Wohl der Stadt beitragen» zu können, schreibt Hügli. Er empfinde die Herausforderung, die Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie zu leiten, als einen Aufgabe, in die er hineingewachsen sei.

Seine Wiederwahl würde bedeuten, «dass endlich Kontinuität in diese wichtige Direktion einzieht». An der Spitze der Sicherheitsdirektion fanden in den letzten vier Jahren mehrere Wechsel statt.

Nach der Nichtnomination durch die FDP und dem daraus folgenden Parteiaustritt fühlt sich Hügli nun dem «offenen, parteipolitisch unabhängigen Bürgerforum 'die Mitte'» zugehörig, wie er schreibt. Er werde sich dort für lösungsorientierte Sachpolitik einsetzen.

Für den Berner Gemeinderat kandidieren weiter die Bisherigen Alexander Tschäppät (Stadtpräsident/SP), Edith Olibet (SP), Regula Rytz (GB) und Barbara Hayoz (FDP), die ebenfalls ums Stadtpräsidium kämpft. Die CVP der Stadt Bern schickt zudem Stadtrat Reto Nause, die SVP Stadtrat Beat Schori ins Rennen.

(sda)

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