«10vor10»: Stephan Klapproth sagt Adieu
Aktualisiert

«10vor10»Stephan Klapproth sagt Adieu

Nach 23 Jahren bei «10vor10» moderierte Stephan Klapproth heute seine letzte Sendung und verabschiedete sich mit herzlichen Worten von seinem Publikum.

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Am 4. September 2015 ist Schluss: Stephan Klapproth moderierte zum letzten Mal «10vor10».

Am 4. September 2015 ist Schluss: Stephan Klapproth moderierte zum letzten Mal «10vor10».

Screenshot SRF
23 Jahre hatte er das Nachrichtenmagazin moderiert. (Hier an einem Gespräch anlässlich des Internationalen Alpensymposiums im Januar 2014 in Interlaken.

23 Jahre hatte er das Nachrichtenmagazin moderiert. (Hier an einem Gespräch anlässlich des Internationalen Alpensymposiums im Januar 2014 in Interlaken.

Keystone/Urs Flueeler
Stephan Klapproth posiert am 25. Oktober 2005 im neuen News-Studio des Schweizer Fernsehens.

Stephan Klapproth posiert am 25. Oktober 2005 im neuen News-Studio des Schweizer Fernsehens.

Keystone/Steffen Schmidt

Um etwa 22.15 Uhr war für Stephan Klapproth Schluss bei «10vor10». In den 23 Jahren, in denen der gebürtige Luzerner durch das Nachrichtenmagazin führte, wurde er zu einem der SRF-Aushängeschilder. Den Sendungen verlieh er unter anderem mit seinem über Jahre hinweg obligaten Abschlussvers eine persönliche Note.

Er blicke auf «herrliche Jahre» mit einer «unvergleichlichen Redaktion» zurück, sagte Klapproth zur Dernière. Seine Kollegen überraschten den Moderator mit einem Rückblick auf seine Moderationen in bunten Krawatten, bei Sturm und Regen sowie mitten in hitzigen Diskussionen bei Sondersendungen.

Seinem Publikum dankte der Journalist für das Vertrauen und den Zuspruch und war am Ende sichtlich gerührt: «Ich bedanke mich, ich bedanke mich herzlich.»

«Nicht an seiner eigenen Persönlichkeit vorbei moderieren»

Von den News hat sich Klapproth verabschiedet, nicht aber dem Fernsehen. Den Zuschauern bleibt er als Moderator der «Sternstunde Philosophie» – ein «Traum» – erhalten und wird als solcher auch nach wie vor bei Sondersendungen Einsätze haben.

Seinem Nachfolger Arthur Honegger, bisher SRF-Fernsehkorrespondent in Washington, gibt Klapproth vor allem eines mit auf den Weg: «Er soll nahe bei sich selbst sein. Denn es gilt die Grundregel: Man kann nicht an seiner eigenen Persönlichkeit vorbei moderieren», so Klapproth im Interview mit «srf.ch».

(NewsXpress)

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