Stéphanie Berger lernte durch Schwangerschaft mit 44 ihren Körper «ehren»
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Mit 44 JahrenStéphanie Berger lernte durch Schwangerschaft ihren Körper «ehren»

Am Sonntagabend gab die 44-Jährige im «Lässer-Talk» Einblicke in die Risiken ihrer späten Schwangerschaft. Sie kam zudem auf ihre Partnerschaft und die Miss-Schweiz-Wahlen zu sprechen. 

von
Sabeth Vela
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Stéphanie Berger wird im Alter von 44 Jahren zum zweiten Mal Mutter.

Stéphanie Berger wird im Alter von 44 Jahren zum zweiten Mal Mutter.

20 Minuten
Im «Lässer-Talk» sprach die Komikerin nun über ihre Schwangerschaft, ihre Fehlgeburt und ihren Kampf gegen ihre eigenen Unsicherheiten.

Im «Lässer-Talk» sprach die Komikerin nun über ihre Schwangerschaft, ihre Fehlgeburt und ihren Kampf gegen ihre eigenen Unsicherheiten.

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Im letzten Sommer verlor die 44-Jährige in der achten Schwangerschaftswoche ihr Baby.

Im letzten Sommer verlor die 44-Jährige in der achten Schwangerschaftswoche ihr Baby.

Instagram/st_berger

Darum gehts

Nach einem Abort im letzten Sommer bestand für Stéphanie Berger eine fünfprozentige Chance, noch einmal ein gesundes Baby zur Welt zu bringen. Mit 44 Jahren gehört die Komikerin schon zu den Risikopatientinnen, was eine Schwangerschaft angeht. Trotzdem hat es letzten Winter geklappt und die Schauspielerin zeigt sich nun im dritten Trimester schwanger im «Lässer-Talk» mit Moderatorin Claudia Lässer (45), der am Sonntagabend im Free TV auf blue Zoom gezeigt wurde. Dabei verriet sie so einige Details über ihr Privatleben – und auch einige Lebensweisheiten.

«Eine Fehlgeburt ist körperlich wie seelisch eine Tortur», beginnt Stéphanie ihre Erzählung über das tragische Erlebnis im letzten Sommer. «Ich habe nie damit gerechnet, dass es schwierig werden könnte, noch einmal schwanger zu werden. Die Fehlgeburt war sehr tragisch.» Weiter meinte die 44-Jährige in der Sendung: «Es war aber kein Drama, da ich weiss, dass der Tod zum Leben gehört und sich in verschiedenen Facetten zeigt.» Die Schwierigkeit an dem Schicksalsschlag sei vor allem sie selbst gewesen, weil sie sich von ihrem Partner nicht helfen liess.

«Einzelkämpferin»

Ende 2012 trennten sich die ehemalige Miss Schweiz und ihr Ehemann Thomas Huber (49). Seither trat die Mutter vor allem als alleinerziehende Mama von ihrem zwölfjährigen Sohn Giulien auf. Seit eineinhalb Jahren ist Stéphanie nun wieder liiert. Immer einfach hatten sie und ihr Partner es jedoch nicht. «Für mich war die Transformation vom Alleinsein zu plötzlich als Team agieren zu müssen nicht einfach.» Das, weil sie vorher eine totale «Einzelkämpferin» gewesen sei.

«Es war total hirnrissig»

Diese Kriegerinnen-Mentalität sorgte auch für die kurzfristige Trennung von ihrem jetzigen Freund. Die Schwangere erklärte dazu: «Ich bekam in der siebten Schwangerschaftswoche total starke Blutungen. Ich dachte: ‹Okay, das wars, jetzt hab ich das Baby verloren›.» Weiter erzählte sie: «Ich wusste, dass er noch Kinder möchte und wollte nicht für eine Jüngere verlassen werden, wenn er sich dann irgendwann dafür entscheiden würde, also habe ich gleich für ihn mitentschieden.» Unterdessen ist das Paar jedoch wieder vereint und auch dem Baby ging es nach dem Schock-Moment weiterhin gut. «Es war total hirnrissig», sagte Stéphanie rückblickend zur überstürzten Trennung.

Die Schattenseiten der Miss-Schweiz-Wahlen

Doch die 44-Jährige sprach nicht nur über ihr Liebesleben. Sie äusserte sich auch zu dem Druck, der jahrelang auf ihr lastete. «Ich bekam 1995 an den Miss-Schweiz-Wahlen den Stempel als schönste Frau. Ab da wurde ich nur noch auf das reduziert.» Das führte dazu, dass sich die damals 17-Jährige permanent mit anderen zu vergleichen begann. «Ich hatte zu dieser Zeit den grössten Stress, weil man sieht immer jemanden, der schöner ist als du und diese Person wird sofort eine Bedrohung.»

Es kam so weit, dass sich die Mutter sogar die Brüste machen lassen wollte und sich Botox spritzen liess. Heute ist die Coachin jedoch im Reinen mit sich selbst: «Ich ehre meinen Körper, man sollte ihn wie seinen besten Freund behandeln.» 

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