Aktualisiert 12.12.2006 13:04

Stephanies Peiniger:« Was ich getan habe, tut mir leid»

Im Prozess gegen den Entführer der Schülerin Stephanie hat die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von 14 Jahren und 9 Monaten gefordert. Danach soll der Angeklagte verwahrt werden. Mario M. bat Stehanies Eltern um Verzeihung.

Vor dem Landgericht Dresden plädierte die Staatsanwältin am Dienstag für eine Haftstrafe von 14 Jahren und 9 Monaten und eine anschliessende Sicherheitsverwahrung des 36-Jährigen. Seine Begründung: Von M. seien ähnliche Straftaten zu erwarten. Das Urteil wird am Donnerstag erwartet.

Der vorbestrafte Sexualtäter hatte zu Beginn des Prozesses am 6. November gestanden, die damals 13-jährige Stephanie entführt, über fünfeinhalb Wochen gefangen gehalten, sexuell missbraucht und gequält zu haben.

Die Verteidigung machte eine Beeinträchtigung der Steuerungsfähigkeit des Angeklagten geltend. Rechtsanwalt Andreas Boine wies auf die vom Gutachter festgestellte psychische Störung des 36-Jährigen hin. Auch er bat das Gericht, das Geständnis des Angeklagten strafmildernd zu berücksichtigen. Mario M. selbst äusserte Bedauern über seine Tat: «Was ich getan habe, tut mir Leid, und ich möchte Stephanie und ihre Eltern um Verzeihung bitten.»

(sda)

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