Steueraffäre: 42 Selbstanzeigen in Österreich

Aktualisiert

Steueraffäre: 42 Selbstanzeigen in Österreich

Die deutsch-liechtensteinische Steueraffäre macht auch Österreicher Steuerzahler nervös. Die Ankündigung deutscher Behörden, sie würden eine DVD mit brisanten Daten an Wien übermitteln, führte vermehrt zu Selbstanzeigen.

Während vor Ostern nur 18 Selbstanzeigen von Personen eingingen, die in Österreich Steuern abliefern, ist deren Zahl unterdessen auf 42 gestiegen, wie ein Sprecher des Wiener Finanzministeriums am Freitag der österreichischen Nachrichtenagentur APA sagte. Steuerhinterziehungen über 75 000 Euro gehen an die Staatsanwaltsanwaltschaft und sind strafbar.

Die gestohlene DVD, die der deutsche Bundesnachrichtendienst einem früheren Angestellten der liechtenstenischen LGT Treuhand für 4,2 Mio. Euro abgekauft hat, soll Daten über rund 150 Österreicher enthalten, die Geld in Liechtensteiner Stiftungen angelegt haben.

(sda)

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