Steuerberater ertrog sich 1,5 Millionen Franken
Aktualisiert

Steuerberater ertrog sich 1,5 Millionen Franken

Ein bald 59-jähriger Steuerberater muss sich heute in Bern wegen Betrugs vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, von seinen Opfer fast 1,5 Mio. Franken für angeblich profitable Anlagen entgegengenommen und nicht zurückbezahlt zu haben.

Durch das Ausfüllen von Steuererklärungen hatte der Berner Einsicht in die Vermögensverhältnisse seiner Opfer. Er machte ihnen dann das Angebot, eine bestimmte Summe zu einem Zinssatz über jenem der Banken anzulegen. Das Geld verwendete er aber ausschliesslich für spekulative Börsengeschäfte.

Über den Umstand, dass er den investierten Betrag nicht zurückzahlen konnte, täuschte er hinweg, indem er die Investitionsvereinbarungen verlängerte. Insgesamt schädigte der Mann 15 Parteien, die ihm zwischen 5000 und 500 000 Franken überlassen hatten.

Das Gericht will nach der Einvernahme noch mit einem psychiatrischen Gutachten klären lassen, inwiefern die Taten durch eine depressive Krankheit des Mannes beeinflusst wurden.

Notiz: folgt mehr bis 1930.

(sda)

Deine Meinung