Steuertipp: Vibratoren und G-Strings abziehen
Aktualisiert

Steuertipp: Vibratoren und G-Strings abziehen

Es dürfte der heisseste Steuertipp Australiens sein: Wer «Down Under» in der Sexindustrie beschäftigt ist, kann G-String-Tangas und andere Reizwäsche als Arbeitskleidung absetzen.

Gleitmittel, Kondome, Vibratoren - sofern sie dem Einkommenserwerb dienen - dürfen ebenfalls geltend gemacht werden, heisst es in einem Merkblatt der Steuerbehörden, aus dem die australische Nachrichtenagentur AAP am Freitag zitierte.

Bei Besuchen im Fitness-Studio, um den Körper in Schuss zu halten, hört den Angaben zufolge die Toleranz des Staats jedoch auf, wie auch bei Ausgaben für Make-up und Frisuren, sofern sie nicht für Bühnenauftritte nötig sind.

Dagegen verschliessen sich Australiens Steuerbehörden auch beim ältesten Gewerbe der Welt nicht dem allgemeinen Trend zur Heimarbeit: Wer für seine Kundschaft zu Hause ein Séparée eingerichtet hat, kann die Kosten einreichen.

(sda)

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